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Grevenbroich
Partnerschaft wird in Kessel besiegelt

Grevenbroich. Die Urkunde soll am Samstag, 17. Dezember, unterzeichnet werden. Von Carsten Sommerfeld

en Maas Die Stadt Grevenbroich hat bald eine weitere Städtepartnerschaft - mit der niederländischen 43.000-Einwohner-Gemeinde Peel en Maas. Die in Grevenbroich entworfene Urkunde soll am Samstag, 17. Dezember, auf der Burg in Kessel unterzeichnet werden. Das bestätigte gestern die Stadtverwaltung. Details für die Veranstaltung seien aber noch zu klären.

Auf den Festakt bei den Freunden freut sich besonders Joachim Schwedhelm. Der Leiter der Abteilung Kessel im Partnerschaftsverein Grevenboich und sein Jägerzug "Graf Kessel" treiben seit Jahren die Freundschaft mit dem 4000-Einwohner-Ort in der Gemeinde in Peel en Maas voran. Für den 17. Dezember steht, wie Schwedhelm erklärt, in Kessel ein Konzert zum 160-jährigen Bestehen der Koninklijke Fanfare Maasoever Kessel an - im Zusammenhang mit dem runden Geburtstag dieses Musik-Ensembles solle die Partnerschaftsurkunde auf der Burg in Kessel unterzeichnet werden. Die Burg war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und wurde vor wenigen Jahren mit viel Glas zu einem Tagungszentrum umgebaut. Die sehenswerte Anlage hat auch für die Grevenbroicher eine große historische Bedeutung. "Es ist unsere Gründerväter-Burg", betont Joachim Schwedhelm. Die einstigen Grafen von Kessel gelten als Gründungsväter von Grevenbroich, die beiden Orte haben rund 700 Jahre alte gemeinsame Wurzeln. Vermutlich schon lange vor 1271 ging das Gebiet an der Erft in den Besitz der Grafschaft von Kessel über. Eine Burg entstand, um die Wende zum 14. Jahrhundert wurde Grevenbroich zur Stadt erhoben.

Bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde soll es natürlich nicht bleiben. "Kessel liegt ja nur 80 Kilometer entfernt an der Maas und ist ein schönes Ausflugsziel", betont Joachim Schwedhelm.

Die Freundschaft soll weiter wachsen, bereits in den vergangenen Jahren waren etliche Kontakte zwischen den Menschen in Kessel und Grevenbroich entstanden. In diesem Jahr unter anderem zwischen den Varius-Werkstätten in Hemmerden und der "NLW Groep", die ebenfalls Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Quelle: NGZ
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