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Grevenbroich
"Pascal" bekommt Geld für den Ausbau der Mint-Fächer

Grevenbroich. "Vernetztes Denken, interdisziplinäres Arbeiten und ein Gespür für andere Fachbereiche zu entwickeln, sind wichtig", sagt Manfred Schauf, Leiter des Pascal-Gymnasiums. Um seine 1140 Schüler bis zum Abitur fit für das zu machen, was später in der Berufswelt gesucht wird, sollen Unterrichtseinheiten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten Mint-Fächer, weiter gefördert werden.

Jetzt wird das "Pascal" als einziges Gymnasium in Deutschland zum Partner des europäischen "Erasmus"-Projekts. Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität kooperiert die Schule hierbei mit internationalen Hochschulen und Partnern aus der Industrie. Das zunächst auf zwei Jahre begrenzte Projekt wird mit insgesamt 228.000 Euro gefördert, 17.500 Euro bekommt das Pascal-Gymnasium.

Christine Welter, sie unterrichtet Bio und Chemie, und ihr Kollege Adrian Lehrmann, zuständig für Mathe-, Physik- und Informatikunterricht, setzen das Projekt am "Pascal" um. "Wir wollen Lücken erkennen und füllen", sagen beide. Fortbildungen fürs naturwissenschaftliche Kollegium werden per Online-Bildungsplattform genutzt, die von den Kooperationspartnern aus Unis und Industrie bestückt wird. "Jeder bildet sich nach eigenem Zeitfenster fort", beschreibt Adrian Lehrmann die Weiterbildung für Lehrer, die dann an die Schüler vermittelt wird. "Wir sind extrem praxisorientiert", sagt Christine Welter über den Unterricht: Mikrochips zu programmieren oder Versuche am Teilchenbeschleuniger durchzuführen, gehören ebenso zum Lehrplan wie Chemie-Olympiade oder Roboter-Wettbewerbe als AG-Angebot. Was attraktiv ist, lernen Schüler lieber und leichter. Solch berufsorientiertes Lernen soll verstärkt werden.

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