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Grevenbroich
Passionskonzert "aus vier Richtungen"

Grevenbroich. Sänger und Musiker werden am Karfreitag an verschiedenen Stellen der Christuskirche auftreten.

Das Passionskonzert am Karfreitag in der Grevenbroicher Christuskirche ab 17 Uhr bietet eine Besonderheit. Denn die Sänger und Musiker werden, wie der musikalische Leiter Karl-Georg Brumm erklärt, an vier verschiedenen Orten der Kirche aufgestellt, die Zuhörer sitzen mittendrin. Das, so Brumm, sei eine gängige barocke Aufführungspraxis im 16. Jahrhundert in Italien gewesen. Und auch wenn die Christuskirche nicht über mehrere Emporen und Seitenschiffe verfügt, sei diese mehrchörige Aufstellung wegen des breiten Altarraums möglich.

So erleben die Zuhörer in der "Passionsmusik über die Sieben Worte Jesu Christi am Kreuz" des Holsteinisch-Mecklenburgischen Hofkapellmeisters Augustin Pfleger Musik aus gleich vier Richtungen. Als Erzähler führt der sogenannte Evangelist durch das Geschehen um die letzten Stunden Jesu, in den Werken der Musikliteratur traditionell mit einem Tenor-Solisten besetzt und im Werk Pflegers von der Orgel begleitet. Zu sehen und hören sind am Karfreitag der Tenor Gerhard de Buhr, begleitet wird er an der Hauptorgel von Eva Capelle.

Den beiden gegenüber singt Gustav Muthmann als Bass die Christusworte. Ihm zur Seite steht ein aufwändiges Instrumentarium mit drei Gamben, einem Kontrabass sowie einem Cembalo um den Neusser Organisten Uwe Brandt. Nach jedem Christuswort erfolgt eine Betrachtung in Form von kleinen Sopran-Alt-Duetten mit Elisabeth Margraf und Gabriele Fuchs-Rinscheid. Diese erklingen dann wie eine Antwort von der Empore aus, wo Joachim Grundmann (Violoncello) und Christa-Maria Platz (Hofbauer-Orgel) sitzen. Außerdem dabei der Auswahlchor der Kantorei Grevenbroich, der in der Mitte des Altarraums stehen wird. Zwischen den Chorgesängen erklingen Orgelwerke aus dieser Zeit, die von Karl-Georg Brumm gespielt werden.

Karten für das Konzert sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Sie kosten für Erwachsene zehn, für Schüler und Mitglieder des Fördervereins fünf Euro.

Quelle: NGZ
 
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