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Grevenbroich
Phenol-Sanierung bis Mitte 2018

Grevenbroich: Phenol-Sanierung bis Mitte 2018
Mehrere Male wurden in Räumen Proroben genommen FOTO: ATI
Grevenbroich. Architekt Heinz Berger stellte im Schulausschuss den Zeitplan vor. Von Carsten Sommerfeld

Die Phenol-Sanierung am Schulstandort Parkstraße wird ein dreiviertel Jahr dauern. "Innerhalb eines Schulhalbjahres sind die anstehenden Arbeiten nicht zu schaffen", betonte im Schulausschuss Heinz Berger vom Unternehmen Berger Architekten. Er stellte den Politikern den Zeitplan vor, die Arbeiten sollen nach den Sommerferien im September anlaufen und Sollen Mitte 2018 beendet sein.

Im vergangenen Jahr war in mehreren Klassenräumen im erst elf Jahre alten Schultrakt an der Parkstraße Phenol festgestellt worden. Mehrere Untersuchungen folgten, danach beschloss die Stadt eine Total-Sanierung. Rund 3300 Quadratmeter graue und gelbe PVC-Böden werden nun erneuert. Wie Architekt Heinz Berger anhand von Plänen verdeutlichte, sind nicht nur etliche Unterrichtsräume betroffen, sondern ebenso ein Teil der Schulflure.

Ein "zumutbarer Schulunterricht" sei während der Arbeiten im betroffenen Bereich nicht denkbar. sagt Heinz Berger. Der zur Bergheimer Straße ausgelagerte Teil der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule bleibt für das nächste Schuljahr in den ehemaligen Realschulräumen dort. Die letzte Stufe der auslaufenden Katholischen Hauptschule zieht nach den Ferien am Standort Parkstraße in den nagelneuen Erweiterungstrakt, in dem die letzten Bauarbeiten laufen. Dann können die Handwerker mit der Phenolsanierung loslegen.

"Zunächst müssen die Möbel raus, dann wird der Boden samt Estrich bis auf den Betonboden ausgebaut", erklärt Heinz Berger. Abschließend werden die Räume geheizt, um dann Kontrollmessungen vorzunehmen. Erst wenn der Stoff Phenol nicht mehr festgestellt wird, sollen ein Zementestrich eingebaut und der neue Bodenbelag verlegt werden. Für letzteren wurde laut Berger ein Kunstkutschuk-Belag "frei von PVC, Weichmacher und Halogenen" gewählt. mit dem die Stadt bereits seit Jahren gute Erfahrungen gemacht habe.

Ratsherr Willibert Müller (Aktive Bürger) erkundigte sich im Schulausschuss, ob nach der Sanierung vielleicht noch in den Wänden Phenol enthalte sein könnte. Architekt Berger erklärte, dass mit dem geplanten Vorgehen "das Maximum" gemacht werde, "die nächste Stufe wäre der Abriss". Erster Beigeordneter Michael Heesch betonte in der Sitzung, "dass wir mit dem gewählten Weg sichergehen wollen, dass keine Belastung mehr auftritt. Mehr geht nicht. "

Quelle: NGZ
 
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