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Grevenbroich
Politik befasst sich mit Neurath-Plan

Grevenbroich. Dorfplanerin Nathalie Franzen stellt im Hauptausschuss Abschlussbericht vor. Von Carsten Sommerfeld

Ein Jahr lang hatten Neurather Bürger mit der Dorfplanerin Nathalie Franzen am "Dorfinnenentwicklungskonzept" für Neurath gearbeitet und eine Liste mit Handlungsvorschlägen erstellt. Fast ein Jahr nach der zweiten Dorfkonferenz befasst sich am Dienstag der Planungsausschuss mit dem Thema, Nathalie Franzen vom Geographischen Planungsbüro in Gau-Odernheim wird in der Sitzung, Beginn ist um 18.30 Uhr in Bernardussaal, den 200 Seiten starken Abschlussbericht vorstellen.

Besonderes Interesse dürfte dem Aktionsprogramm mit acht Projekten zukommen. In der Dorfkonferenz im Juni 2016 hatten die Neurather dafür eine Prioritätenliste erstellt. Die Verwaltung legt nun Zahlen zu den Kosten vor - die Verwirklichung aller Projekte würde etwa 1,22 Millionen Euro kosten. Wenn der Rat das Konzept als "informellen Rahmenplan" für künftige Planungen beschließt, sind - im Gegensatz zu Frimmersdorf - Fördermittel aus dem Programm "Dorfinnenentwicklugskonzept" des Landes möglich. Auf dem ersten Platz bei der Dorfkonferenz landete der Wunsch, Barrieren im Ort abzubauen und die Verkehrssicherheit zu verbessern. So wird ein barrierefreier Zugang zur Bushaltestelle An St. Lambertus gewünscht. Die Kosten für diese Maßnahmen: rund 50.000 Euro. Auf 30.000 Euro veranschlagt die Stadt die Aufwendungen für die Gestaltung des Peter-Kauertz-Platzes (Platz zwei). Der Brunnen dort soll umgebaut und der zentral gelegene Platz soll neu bepflanzt werden. Ein weiteres Projekt ist die Umgestaltung des Altenparks zu einem Generationenpark (Platz vier) mit Fitnessgeräten sowie Bouleplatz (50.000 Euro). Der größte Betrag, eine Million Euro, wird für die Neugestaltung des Bolzplatzes samt Verlegung des Schützenplatzes dorthin genannt. Allerdings hatten die Schützen 2015 am Umzug - damit könnte das auf dem Gelände der früheren Viktoria-Schule geplante Baugebiet größer ausfallen - Kritik geübt. Die Stadt lädt nun zu einem Gespräch ein, bei dem Möglichkeiten für einen gemeinsamen Schützenplatz zwischen Frimmersdorf und Neurath ausgelotet werden.

Quelle: NGZ
 
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