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Grevenbroich
Politik fordert: Neubaugebiet an Kreisstraße 43 anbinden

Grevenbroich. Die FDP-Fraktion fordert eine verkehrspolitische Analyse für das geplante Neubaugebiet in Gustorf. Darin soll insbesondere die Notwendigkeit eines Anschlusses über die Kreisstraße 43 fachlich dargestellt werden. Laut Stadtverwaltung will der Kreis eine solche Zufahrt nicht genehmigen.

Gustorf soll in den nächsten Jahren weiter wachsen. Zwischen der Gustav-Mahler-Straße und der K22 sind bis zu 250 neue Wohneinheiten geplant. Rund 700 Menschen sollen dort ein neues Zuhause finden. "Da mit einem zunehmenden Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, muss die Stadt dafür Sorge tragen, dass das neue Baugebiet verkehrspolitisch ideal zu erreichen ist", sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Markus Schumacher.

Aus Sicht der Freien Demokraten ist es erforderlich, dass das Baugebiet auch über die Kreisstraße 43 angebunden wird. Per Antrag hat er die Stadtverwaltung dazu beauftragt, dass zu erwartende Verkehrsaufkommen festzustellen. Danach soll mit dem Kreis darüber verhandelt werden, unter welchen Voraussetzungen ein Anschluss auch über die K43 realisiert werden kann.

Nach der Planung sollen nur Zufahrten an der Kirch- und an der Gustav-Mahler-Straße entstehen. Das hat auch für Kritik bei der Orts-CDU gesorgt: "Das wird zu einer unzumutbaren Belastung für die Bewohner dieses Viertels", befürchtet Vorsitzender Ewald Wörmann, der sich ebenfalls für einen Anschluss an die K43 starkmacht. Wörmann sieht für eine Realisierung keine Probleme, denn schon heute sei der Eichenweg in seiner Verlängerung an die Kreisstraße angeschlossen.

Auch die UWG-Fraktion hat bereits einen Anschluss des Wohngebiets an die K43 gefordert.

(wilp)
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