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Grevenbroich
Politiker befürworten Bauprojekt im Buckau-Viertel

Grevenbroich. Der Rat hat jetzt grünes Licht für die Bebauung der letzten großen Freifläche im Buckau-Viertel gegeben. Das Unternehmen Van der Looy plant dort den Bau von drei Mehrfamilienhäusern. Dafür musste der Bebauungsplan geändert werden.

An der Hundhausenstraße will die Firma aus dem niederländischen Weert zwei L-förmig angeordnete Gebäudekomplexe mit rund 25 barrierefeien, großzügigen Wohnungen realisieren. Das Grundstück grenzt an den Aldi-Markt, auf der anderen Seite ist das "Lindencarré" mit Seniorenzentrum und barrierefreien Wohnungen entstanden.

Nach den Plänen von Van der Looy sollen die Häuser drei Geschosse und ein zusätzliches Staffelgeschoss aufweisen. Eine Kombination aus Pult- und Flachdächern soll ebenso für eine aufgelockerte Ansicht sorgen wie eine mit verschiedenen Materialien gestaltete Fassade.

Bereits im Februar ist das Projekt dem Planungsausschuss vorgestellt worden, ein Beschluss über die Bebauungsplanänderung wurde jedoch vertagt. Der Grund: Zuerst musste geklärt werden, ob das geplante Vorhaben möglicherweise zu viel Schatten auf die dahinter liegenden Einfamilienhäuser werfen könnte. Die von Politikern vorgetragenen Bedenken konnten von dem Architekten in der März-Sitzung des Planungsausschusses ausgeräumt werden. Nach dem jüngsten Ratsbeschluss steht dem Vorhaben nicht mehr im Wege.

An einer Bebauung war auch das Meppener Unternehmen Pro Urban interessiert. Der Investor des "Lindencarrés" wollte einen Komplex von 50 Wohnungen errichten. Van der Looy hat jedoch beschlossen, das Gelände selbst zu bebauuen.

(wilp)
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