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Grevenbroich
Rätsel um Militäranlage auf der Vollrather Höhe ist gelöst

Grevenbroich: Rätsel um Militäranlage auf der Vollrather Höhe ist gelöst
Station eines Richtfunksystems auf der Vollrather Höhe. FOTO: lber
Grevenbroich. Ist es nun Bundeswehr-Gebiet? Ein Nato-Areal? Oder steckt womöglich sogar die NSA dahinter? In der Facebook-Gruppe "Du bist Grevenbroicher, wenn ..." wird eine Frage seit Wochen heiß diskutiert: Warum ist der "seltsame Turm auf der Vollrather Höhe immer noch militärisches Sperrgebiet?"

Von Truppenübungen in den Neunzigern und Anfang der 2000er-Jahre ist im Netz unter anderem die Rede. Und von "Amis", sie seinerzeit durch Grevenbroich fuhren: "Coole GIs mit Kippe im Mund und mit Helm auf dem Kopf, die lässig im Hummer saßen". Unsere Redaktion hat bei der Bundeswehr nachgefragt und um des Rätsels Lösung gebeten.

"Bei der Antennenanlage auf der Vollrather Höhe handelt es sich um eine einzelne Station eines Richtfunksystems, das durch die Nato betrieben wird", erklärte ein Sprecher des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr auf Anfrage. Die NCI Agency (NATO Communication Information Agency) im niederländischen Brunssum überwache dieses System. "Die alarmgesicherten Stationen sind unbemannt und befinden sich in einem Sicherheitsbereich."

Die Station "Vollrather Höhe", so der Sprecher, sei zwischen 1996 und 1999 in Betrieb genommen worden. "Große Teile des Richtfunk-Netzwerkes, dessen Teil die Anlage ist, sind in den letzten Jahren modernisiert worden und verfügen über zeitgemäße Technik zur breitbandigen Datenübertragung."

Quelle: NGZ
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