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Grevenbroich
Regenwetter setzt Gastronomen zu

Grevenbroich: Regenwetter setzt Gastronomen zu
Ob der Evita-Beach wie geplant am Wochenende eröffnen kann, will Betreiber Norbert Lupp heute entscheiden. FOTO: lber
Grevenbroich. Nach Erdbeereis und Cocktailschirmchen ist es vielen Gästen noch nicht. Von J. Schurig U. L. Kreuzmann

Das Wetter der vergangenen Tage sorgt nicht nur bei den Gastronomen für schlechte Stimmung: Bei Regen, Hagel und Schnee geht schließlich keiner gerne vor die Tür. Besonders die Eisdielenbesitzer der Stadt leiden unter diesen ungewöhnlich niedrigen Temperaturen. Das merkt auch Arslan Aynur, Geschäftsführerin von "Eis Zampolli" in der Innenstadt. "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir im April 70 Prozent weniger Gäste gehabt", sagt Aynur. Und 70 Prozent weniger Gäste, das bedeute natürlich auch 70 Prozent weniger Umsatz. "Im vergangenen Jahr war es um diese Zeit schon wärmer, da liefen die Geschäfte besser. Wir hoffen alle auf einen langen Sommer."

Ganz so drastisch ist die Eissaison bei Everton De Lorenzi nicht gestartet: "Wir hatten eine starke April-Mitte", sagt der Inhaber des Eincafés "Roma" in der Kölner Straße. Das habe die Flauten in der ersten und letzten Aprilwoche kompensiert. "Ich mache etwa zehn Prozent weniger Umsatz, als im vergangenen Jahr", sagt De Lorenzi. Vor allem aber mache ihm der Wegfall der Laufkundschaft zu schaffen, die durch die vielen Leerstände wegblieben. Das mache noch einmal zehn Prozent Umsatzeinbuße aus. Und noch einem droht das kalte Wetter einen Strich durch die Rechnung zu machen. "Wir sind noch nie und so oft dermaßen nass geworden wie dieses Jahr", sagt der Evita-Beach Betreiber Norbert Lupp. Ob der Stadtstrand wie geplant am Wochenende eröffnen könne, wolle er heute entscheiden. Auch für ihn sind die Einnahmen im Frühjahr geschäftsentscheidend.

Quelle: NGZ
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