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Grevenbroich
Riesen-Ansturm beim NGZ-Trödel

Grevenbroich: Riesen-Ansturm beim NGZ-Trödel
Ansturm auf Spielzeug und Kleidung: Ab 12 Uhr klingelten beim Kinder-Trödelmarkt im Wevelinghovener Industriegebiet die Kassen der Aussteller. FOTO: lber
Grevenbroich. Hunderte Besucher kamen zum Kinder-Trödelmarkt mit rund 100 Ausstellern.

Mächtig was los war gestern Mittag in der großen Trödel-Halle im Wevelinghovener Industriegebiet: Als um Punkt 12 Uhr die Pforten geöffnet wurden, strömten Hunderte Schnäppchenjäger gleichzeitig in die Halle - Szenen, wie man sie zuletzt etwa bei der Eröffnung des neuen Ikea in Kaarst erleben konnte. Knapp 100 private Aussteller boten dort jede Menge Spielzeug und Kleidung für Kinder. Das Erfolgsrezept des Marktes: Es handelt sich dort anders als auf vielen anderen Trödelmärkten noch um "echten Trödel", also gebrauchte Verkaufsgegenstände. "Wir lassen nur private Aussteller zu. Auf diesem Trödelmarkt gibt es keine Neuware", sagt Marc Pesch. Er hatte den Markt, der von der Neuß-Grevenbroicher Zeitung präsentiert wurde, im Vorfeld mit seiner Frau Melanie organisiert. Sie hatte vor rund zehn Jahren den Anstoß gegeben, einen solchen Trödelmarkt in Grevenbroich ins Leben zu rufen; über die Jahre hat sich der Markt etabliert.

Für die meisten Aussteller hat es sich gelohnt, kistenweise Spielzeug und Co. nach Wevelinghoven zu transportieren. "Wir haben sehr schnell einiges verkauft - vor allem Playmobil ist sehr gefragt", erzählt Thomas Helpenstein, der gemeinsam mit seinem Sohn Kevin (11) einiges an Spielzeug anbot. "Mein Sohn ist für einige Sachen inzwischen zu alt. Wir wollen etwas Platz schaffen", sagt er. Nicht so gut wie erhofft, liefen allerdings die klassischen Gesellschaftsspiele. Verblüffend gut ging hingegen Kleidung - insbesondere für Kleinkinder. "Hier decken sich viele schwangere Frauen mit Babykleidung ein", erzählt Jana Thissen aus Gustorf. Sie hat ihren Stand gegenüber der Helpensteins aufgebaut und erklärt sich den "Run" auf Kleider damit, dass gerade Kleinkinder sehr schnell aus ihren Sachen herauswachsen und es sich kaum lohnt, neue Kleider zu kaufen. Thissen spricht von einem "dankbaren Publikum": Viele hätten mehrere Sachen gekauft.

Die Schwestern Anja und Heike Raas aus Grevenbroich zählen zu denen, die die Halle später mit vollen Tüten verlassen haben. "Wir haben zwölf verschiedene Sachen gekauft, darunter Schuhe und Kleider für meine Tochter Ida und meinen Sohn Moritz", erzählt Heike Raas, die es "ökologisch und ökonomisch sinnvoll" hält, Kleidung für Kleinstkinder auf dem Trödel zu kaufen.

(cka)
 
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