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Grevenbroich
Rotes Kreuz brät Kartoffeln für Blutspender

Grevenbroich. DRK-Helfer bieten Freiwilligen deftige Mahlzeiten an. Rund 100 Spender kommen zu jedem Termin.

4500 Blutspenden braucht der DRK-Blutspendedienst West täglich, um die Kliniken und Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu versorgen. Allein in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf werden bis zu 1000 am Tag benötigt.

"In Grevenbroich können wir uns über den Spendebereitschaft nicht beklagen", sagt Berthold Reinartz, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes. "Wir haben über das Jahr verteilt etwa 25 bis 30 Termine im Stadtgebiet - an verschiedenen Orten, damit wir die Wege für möglichst viele Spender so kurz wie möglich machen. In der Regel kommen dort pro Termin circa 100 Menschen hin." Dass sei eine ordentliche Zahl, sagt Reinartz, wobei grundsätzlich natürlich immer noch mehr Blut gebraucht werde.

Ganz besonders sind Blutspender mit dem Rhesusfaktor negativ gesucht, heißt es beim DRK-Blutspendedienst. Und: Der Januar zählt zu den Monaten, in denen erfahrungsgemäß viel Blut benötigt wird. Spenden kann jeder Gesunde ab 18 Jahre, der mindestens 50 Kilogramm wiegt. Neuspender sollten jedoch nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle Grevenbroicher besteht heute von 16 bis 19 Uhr in Frimmersdorf die Möglichkeit, in der Feuer- und Rettungswache an der Frankenstraße 157 Blut zu spenden und damit womöglich Leben zu retten. Im Berufsbildungszentrum an der Bergheimer Straße in Grevenbroich ist der Blutspendedienst am Montag, 1. Februar, von 16 bis 20 Uhr zu Gast. "Wer in Grevenbroich Blut spendet, bekommt auf jeden Fall etwas Leckeres zu essen", verspricht Berthold Reinartz. "Bei uns gibt es immer Bratkartoffeln, Würstchen und Schnitzel."

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine wissen wollen, hat das Rote Kreuz eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 1194911 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet.

(juha)
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