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Grevenbroich
Rotes Kreuz weicht an Alter Feuerwache ins Zelt aus

Grevenbroich. Flüchtlingsunterkunft erfordert Änderungen zum Fest.

Die Unterbringung der Flüchtlinge in der Alten Feuerwache wirkt sich auch auf das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus, das die medizinische Betreuung beim Schützenfest ab heute sicherstellt. "Wir können die Räume in der Feuerwache in diesem Jahr nicht nutzen. Die Einsatzleitung verlegen wir deshalb in das Haus des DRK-Kreisverbandes am Flutgraben", erklärt Manfred Lenz, Geschäftsführer des Kreisverbandes.

Präsent ist das Rote Kreuz an der Alten Feuerwache aber auch dieses Jahr. "Für die Unfallhilfsstelle des Ortsvereins Grevenbroich wird dort ein Zelt errichtet", berichtet Lenz. Kirmesbesucher können an dieser Stelle kleinere Verletzungen behandeln lassen oder, wenn sie sich nicht wohlfühlen und medizinische Betreuung benötigen, auch ausruhen.

Auch die Fahrzeuge des Rotkreuz-Ortsvereins werden zum Schützenfest an der Alten Feuerwache stationiert, darunter sind zwei Rettungs- oder Krankentransportwagen. Neu ist in diesem Jahr laut Lenz, dass ein Fahrzeug an der Ecke Graf-Kessel-/Schlossstraße - nur wenige Meter vom Kirmesplatz entfernt - postiert wird. Von dem Wagen startet auch ein Sanitäts-Trupp mit Ausrüstung zu Touren über das Kirmesgelände und leistet bei Bedarf Hilfe. Bis zu 13 Rot-Kreuz-Helfer stehen in den nächsten Tagen zeitgleich beim Grevenbroich Schützenfest bereit.

Bei Unfällen rücken die Rettungswagen über die Straße am Flutgraben an. "Im vergangenen Jahr hatten einige City-Besucher trotz des Halteverbots an der Straße geparkt, so dass wir mit Rettungswagen schwer durchkamen", erklärt Manfred Lenz. Die Stadt hat deshalb auf der Straße "Am Flutgraben" zusätzliche Halteverbotsbereiche ausgesprochen und will bei Bedarf dort rigoros abschleppen lassen. Lenz bittet Autofahrer, die Rettungswege auf jeden Fall frei zu halten.

(cso-)
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