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Grevenbroich
RWE investiert 80 Millionen in die Kraftwerks-Revision

Grevenbroich. Turbine und Generator des BoA-Blocks werden zerlegt.

Großeinsatz rund um die Uhr im BoA-Block in Niederaußem: Zusammen mit den Experten aus dem Kraftwerk wirken in Spitzenzeiten rund 1000 Mitarbeiter von 80 Partnerfirmen an der etwa 60 Tage dauernden Revision des Kraftwerksblocks mit. Für die etwa 4500 anstehenden Einzelarbeiten investiert RWE Power rund 80 Millionen Euro.

"Eine so hohe Investition in wirtschaftlich schweren Zeiten zeigt, dass die Braunkohle langfristig ein wichtiger Partner der erneuerbaren Energien ist, weil sie zur Versorgungssicherheit und somit zum Gelingen der Energiewende beiträgt", betont Power-Vorstand Ulrich Hartmann. Das Besondere bei dieser Revision: Erstmalig seit Inbetriebnahme des Blocks 2003 werden die Turbine, der 14,5 Meter lange Generator und die Speisepumpenantriebs-Turbine komplett zerlegt, revidiert und wieder zusammengebaut. Alleine hierbei werden rund 1000 Tonnen Material bewegt. "Logistisch ist das eine absolute Herausforderung. Schließlich müssen die Arbeitsschritte im Vorfeld so geplant werden, dass die Abläufe reibungslos hintereinander passen", sagt Kraftwerksleiter Michael Wagner. Um die Flexibilität der Anlage weiter zu gewährleisten, werden bei den Instandhaltungsmaßnahmen alle Stell- und Regelantriebe sowie mehr als 600 Armaturen gewartet. Zudem wird die Entaschungsanlage von pneumatische auf vollmechanische Förderung umgestellt.

Besonderes Augenmerk legen Revisionsleiter Rainer Hübl und sein Team auf die Arbeitssicherheit. "Wir haben rund um die Uhr sechs Sicherheitsbeobachter im Einsatz, die als Ansprechpartner fungieren und Sicherheitsaspekte der einzelnen Arbeitsschritte bewerten."

Quelle: NGZ
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