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Grevenbroich
Sanierung der Spielspinne im Bend dauert noch bis Mitte November

Grevenbroich. Die Spielspinne - beliebter Spielplatz am Rande des Bends - ist zurzeit gesperrt. Die Bürgerstiftung Grevenbroich lässt die große Kletterkonstruktion rundum erneuern - mit Hilfe vieler Partner. Zurzeit "versteckt" sich das gewaltige Spinnentier hinter einem hohen Gerüst. In etwa fünf Wochen sollen die Kinder dort wieder spielen können. Das kündigt Klaus-Jürgen Ruppert, Vorsitzender der Bürgerstiftung, an.

Vor 20 Jahren war die Spielspinne ein Highlight bei der Landesgartenschau, doch im Laufe der Zeit hat das Gerät stark gelitten. Die Bürgerstiftung nahm sich des Projekts an. "Als wir alle Kostenvoranschläge hatten, war uns klar: Das ist zu teuer", so Ruppert. Doch mit Unterstützung vieler Partner ist die Sanierung zu stemmen. Aufwendig bleiben die Arbeiten aber weiterhin - nicht nur wegen der Auflagen für Spielplätze. "Für die Erneuerung musste ein Gerüst aufgebaut werden", so Ruppert.

Nun wird angepackt, Eberhard Uhlig von RWE koordiniert das Projekt für die Stifter. Auszubildende von Hydro legten, wie er erzählt, die Spinnenbeine im Sand frei, damit die Farbe beseitigt werden kann. Azubis von RWE Power helfen beim Austausch der Platten des Spinnenkörpers. Die Stadt übernimmt mehrere Arbeiten. Natürlich bleibt aber für die beauftragten Firmen reichlich zu tun, zurzeit wird laut Stiftung die Rostschutzschicht aufgetragen. In welchen Farben die Spielspinne sich künftig präsentiert, ist laut Ruppert "eine Überraschung".

Auch die Höhe der Sanierungskosten ist bei der Stiftung noch nicht zu erfahren, nach Information unserer Redaktion liegen sie höher als die ursprünglich veranschlagten 40 000 Euro. Weitere Spenden zur Finanzierung sind der Bürgerstiftung auf jeden Fall willkommen, Informationen zur Stiftung und ihrer Arbeit sind unter www.buergerstiftung-grevenbroich.de zu finden.

(cso-)
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