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Grevenbroich
Schützen schüren die Festfreude beim Biwak auf dem Kirmesplatz

Grevenbroich: Schützen schüren die Festfreude beim Biwak auf dem Kirmesplatz
Alles bestens vorbereitet: Für hungrige Biwak-Besucher boten die Grevenbroicher Bürgerschützen auch ein Schwein am Spieß an. FOTO: A. Woitschützke
Grevenbroich. Mit ihrem Biwak läuteten die Grevenbroicher Bürgerschützen gestern Abend die heiße Phase vor ihrem Fest ein. Nachdem die Stadt am Freitag die Genehmigung für die Umzüge erteilt hat, sind nun auch die letzten Formalitäten erledigt. "Wir haben alles im Griff - meinetwegen kann es losgehen", signalisiert Oberst Joachim Schwedhelm. In zwei Wochen werden 1400 Aktive auf seinen Befehl hören, darunter 33 Reiter.

Das Organisationsteam unter der Leitung von Detlef Bley, Franz-Josef Esser und Christoph Oberbach hatte für das Biwak zum nunmehr dritten Mal einen Teil des Kirmesplatzes in einen Markt verwandelt. In Buden und an Ständen wurde allerlei an Speisen und Getränken angeboten. "Diese neue Form kommt gut an", sagt Bley. "Auch wirtschaftlich ist unser Biwak 2.0 ein Erfolg."

Und auch die Züge ziehen mit. Die "Erftgrafen" zum Beispiel mixten Cocktails, die "Rösige Boschte" schenkten hochprozentige Brände aus Österreich aus, die Jungs von "St. Bernardus" grillten ein Schwein am Spieß und bei den "Klabautermännern" gab es Weine aus den verschiedensten Anbaugebieten. Ganz in seinem Element: "Ober-Sommelier" und BSV-Präsident Peter Cremerius, der den Besuchern den einen oder anderen guten Tropfen empfahl.

Nach dem Fassanstich, den König Manfred Dörenkamp gekonnt vornahm, fiel der Startschuss für eine ausgelassene Feier. "Ein schöner Vorgeschmack auf die kommenden Tage", sagte Cremerius. Dass es in zwei Wochen einen glänzenden Auftakt geben wird, davon ist er überzeugt. Immerhin werden die Schützen wieder zehn eigene Großfackeln am Samstag durch die Straßen ziehen. Hinzu kommen zwei Gastfackeln aus Wevelinghoven. Apropos Gäste: Besucher aus den Partnerstädten Auerbach und Peel en Maas haben sich angekündigt.

Was ein wenig die Freude trübt: Nachdem der Hoch-Schießstand in den vergangenen Jahren für viel Geld mehrfach auf den neuesten Sicherheits-Standard gebracht wurde, stehen dort weitere Ausgaben an. Für die Vogelstange verlangen die Behörden nun eine Aufzugssicherung. "Die werden wir uns aber sparen", sagte Cremerius. Künftig soll der Vogel nicht mehr mittels Aufzug, sondern per Hubsteiger in luftige Höhen gebracht werden.

(wilp)
 
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