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Grevenbroich
Schulen: Handlungsbedarf bei Computer-Ausstattung

Grevenbroich. Die Stadt lässt für ihre Schulen einen Medienentwicklungsplan erarbeiten - unter anderem soll die Ausstattung mit Computern und Netzwerken, die Internet-Anbindung und Wartung geregelt werden. Die Arbeit befindet sich noch am Anfang, doch im Schulausschuss wurde im Zwischenbericht deutlich, dass Handlungsbedarf in den Schulen besteht. Unter anderem mangelt es laut Experten-Aussage an Unterstützung bei Computer-Problemen.

2015 hatte der Ausschuss die Erstellung des Plans beschlossen, den Auftrag hat das Beratungsbüro "Garbe & Lexis" erhalten. Wolfgang Richter vom Büro hatte durchaus Lob für die Stadt bereit. So sei die regelmäßige Erneuerung geregelt, sagte er: "Sie leasen Computer für vier Jahre. Das ist toll." Nach ersten Gesprächen hat Richter, der den Plan im Herbst fertiggestellt haben möchte, aber auch mehrere "Baustellen" ausgemacht. "Die digitale Präsentation von Lernergebnissen spielt in den Schulen eine immer wichtigere Rolle. Viele Schulen haben dafür aus eigenen Mitteln einen Beamer angeschafft, der dann von einem Raum in den anderen getragen wird." Da müsse man mehr in die Breite gehen, so Richter. Außerdem müssten die verfügbaren Computer flexibler verfügbar sein. "Wenn in einem Klassenraum zwei PCs stehen, beanspruchen sie in vielen Stunden Platz, ohne benötigt zu werden, in anderen Unterrichtsstunden reichen zwei Geräte nicht für die Klasse aus", sagte Richter. 420 PCs, Notebooks und Tablets hat die Stadt zurzeit für alle Schulen geleast. Die Internetanbindung, so Richter, sollte durch Breitband verbessert werden. "Viele Privathaushalte haben eine leistungsfähigere Anbindung als manche Schule."

Erheblichen Bedarf sieht Richter beim "Support", bei der Unterstützung bei Problemen. Zunächst seien IT-Beauftragte für die Behebung von Fehlern im Computer-Netz zuständig - "Lehrer, die dafür nicht ausgebildet wurden." Auf der nächsten Ebene, für größere Probleme, sei der Schulträger, die Stadt, gefragt. Doch solchen "Support" gebe es nur Einzelfällen - "wenn es brennt und wirklich nichts mehr geht", so Richter. Wichtig sei es zunächst zu klären, wer Fernwartung und Vor-Ort-Unterstützung übernehme. Dies könne die EDV-Abteilung der Stadt sein, die ITK Rheinland oder andere Dienstleister.

(cso-)
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