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Grevenbroich
Soccer-Halle soll Ende Juli eröffnen

Grevenbroich: Soccer-Halle soll Ende Juli eröffnen
Uwe Hoffmann hat das Gustorfer Tenniscenter ausgeräumt. In Kürze wird dort ein Soccer-Rasen verlegt. Voraussichtlich Ende Juli will der 48-Jährige seine Fußball-Anlage am Torfstecherweg eröffnen. FOTO: Lothar Berns
Grevenbroich. Das Tennis-Center in Gustorf wird zur zurzeit zur Soccer-Halle umgebaut. Ende kommenden Monats will Uwe Hoffmann den rund 2500 Quadratmeter großen Komplex wiedereröffnen. Den Einzugsbereich sieht er im Kreis und in Bergheim. Von Carsten Sommerfeld

Die Tennis-Netze sind abgebaut, der Kunstrasen ist bestellt. Das Tenniscenter Gustorf macht zurzeit eine Verwandlung durch - der Umbau zur Soccerhalle läuft. "Voraussichtlich Ende Juli werden wir hier eröffnen", sagt Eigentümer Uwe Hoffmann. Die Hallenfußball-Anlage soll künftig täglich von 10 bis 23 Uhr geöffnet sein.

Auf die Idee für die Soccerhalle war Hoffmann, der bei Köln wohnt, bereits vor einigen Jahren gekommen - "In Grevenbroich gab es zwei Tennis-Hallen, aber keine einzige Soccer-Halle", erzählt der 48-Jährige. Um "dem Abwärtstrend beim Tennis zu begegnen", wie er sagt, plante Hoffmann entweder den Verkauf des Gebäudekomplexes am Torfstecherweg oder den Umbau für Hallenfußball. Die Entscheidung fiel für Letzteres. Der Plan eines Kauf-Interessenten, neben zwei Soccer-Spielfeldern in einem Teil des Gebäudes eine Event-Halle zu schaffen, wurde nicht realisiert. Die Stadt habe dafür, so erklärt Hoffmann, keine Genehmigung erteilt.

Nun verwirklicht er sein ursprüngliches Vorhaben - die Investitionssumme liege im sechsstelligen Bereich. Noch sieht es in der großen Halle nicht nach einem Kicker-Paradies aus - auch wenn über der Tür bereits das neue Schild hängt und in einer Ecke ein Fußball liegt. Der Teppichboden ist heraus. "In der kommenden Woche wird zuächst das Bandensystem installiert", danach folgen Kunstgrün, Tore und mehr. Für den künftigen Boden holt Uwe Hoffmann ein kleines grünes Musterstück hervor. "Das wird ein hochwertiger Kunstrasen mit Quarzsand und Vollgummigranulat - nicht riechend und nicht abfärbend", erläutert Hoffmann. Der vorhandene Elastik-Boden aus Tenniszeiten bleibt erhalten und sorge mit für "weiches Laufen". Nebenan rührt Tom Farben an, der Graffiti-Künstler aus Köln, der Kommunikationsdesign studiert, wird der neuen "Sportsbar" nebenan Farbe verleihen. Das Thema wird natürlich Fußball sein. Der Gastronomiebereich soll heller werden als bislang. Und ein Beamer wird künftig Fußballspiel-Übertragungen ermöglichen. Im Eingangsbereich entsteht noch eine Rezeption. Umkleiden sind bereits vorhanden

In der Halle selbst werden drei Spielfelder, jeweils 30 Meter lang und 15 Meter breit, angelegt, eine Musikanlage ist schon installiert.

Seinen künftigen Kundenkreis sieht Uwe Hoffmann unter anderen im Rhein-Kreis Neuss und im Raum Bergheim. Die Soccer-Halle richte sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene. Beliebt ist Soccer etwa bei Kindergeburtstagen. Aber auch Sportvereine, die im Winter keine Halle haben, Sportgruppen von Firmen. Schul-Arbeitsgemeinschaften und Schützenzüge sieht er als Kunden. "Wir haben schon mit Vertretern des TuS Grevenbroich, der Spielvereinigung Gustorf-Gindorf und der SG Frimmersdorf-Neurath erste Gespräche geführt", sagt Uwe Hoffmann, der auch daran denkt, in der Halle Turniere auszutragen.

Noch steht im früheren Tenniscenter eine Menge Arbeit an, doch zwischendurch bleibt dem 48-Jährigen Zeit, sich EM-Spiele anzuschauen. - und der deutschen Nationalelf die Daumen zu drücken.

Quelle: NGZ
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