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Grevenbroich
SPD und CDU: "Bauhof-Umzug noch nicht beschlossen"

Grevenbroich: SPD und CDU: "Bauhof-Umzug noch nicht beschlossen"
Der künftige Standort des Bauhofs ist noch unklar. Derzeit wird eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt. FOTO: Michael Reuter
Grevenbroich. Mit Verwunderung reagierten gestern CDU und SPD auf die jüngsten Äußerungen von UWG-Vorsitzendem Carl Windler zum Thema Bauhof. Von Daniela Buschkamp

"Herr Windler sollte eigentlich durch seine Fraktion besser informiert sein", meinte CDU-Fraktions-Chef Norbert Gand und warf Windler "Populismus" vor. – "Ein Umzug des Bauhofs nach Noithausen ist vom Stadtrat noch gar nicht beschlossen worden – wir befinden uns gerade erst in der Planungsphase", ergänzte Holger Holzgräber, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender.

Der Rat hatte zunächst mit Mehrheit den Bebauungsplan geändert. Damit sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um in Noithausen den Bauhof ansiedeln zu können. Ein Gewerbe-Areal, das zunächst auf dieser Fläche geplant war, scheiterte an der Zustimmung des Rhein-Kreises Neuss: Er schätzte die Zufahrt über die K 22n als nicht ausreichend für den erwarteten Verkehr ein.

Wie es jetzt mit dem Projekt Bauhof weitergeht: "Zurzeit wird eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erarbeitet", erläutert Norbert Gand. Darin sollen die unterschiedlichen Varianten für die Zukunft gegenübergestellt werden – von einer Sanierung am bisherigen Standort Flutgraben bis hin zu einem Umzug und Neubau in Noithausen. "Wir haben dazu noch keine Entscheidung getroffen", betont der CDU-Fraktions-Chef.

Auch für Holger Holzgräber sind noch alle Optionen beim Thema Bauhof offen. Jetzt müsse erstmals das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsprüfung abgewartet werden. Mit Angaben zu den Kosten rechnet Holzgräber im März; dann sollen diese auch im Grevenbroicher Stadtrat vorgestellt werden. Bisher sind diese Zahlen nur nicht-öffentlich präsentiert worden – in den Aufsichtsräten der Stadt-Entwicklungs-Gesellschaft (SEG), der Muttergesellschaft des Bauhofs, und der Wirtschaftsbetriebe (WGV).

Dies hatte auch Carl Windler für die UWG kritisiert: Er hatte mehr Kostentransparenz in Bezug auf das Bauhof-Projekt gefordert – ebenso wie für andere Großprojekte in der Nothaushaltskommune Grevenbroich.

Quelle: NGZ
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