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Grevenbroich
Spektakuläre Sause zaubert Hauch von Rio auf den alten Marktplatz

Grevenbroich. Eine Bühne, drei Wirte, zwei Foodtrucks und drei Bands bilden die Zutaten für die samstägliche Party namens "Wirtefest". Jenny Goergens, treibende Kraft hinter der Veranstaltung, will mit dem Aufgebot im Schatten von Sankt Peter und Paul ein Zeichen setzen. "Hier gibt es nicht mehr so viel Geselligkeit. Und deshalb wollen wir den Marktplatz beleben." Von Klaus Niehörster

Mit großem Trommelwirbel eröffnete die Sambaband Müüs aus Pulheim-Stommeln die Party, womit ein Hauch von Rio über dem Marktplatz schwebte. Animiert von diesem Rhythmus, kamen die Gäste direkt in Stimmung.

Sechs Monate Vorarbeit war zu leisten, um sechs Sponsoren zu gewinnen, drei Wirte zu überzeugen und schließlich drei Bands auf die Bühne zu bringen. Bürgermeister Klaus Krützen war von Anfang an Fan der Wieder-Belebungsbemühungen - bereits vor Jahren war ein Wirtefest initiiert worden, das dann wetterbedingt tatsächlich ins Wasser fiel Weil bekanntermaßen Samstag- und Sonntagabend im Zentrum üblicherweise "tote Hose" ist, war der Bürgermeister von der Festidee angetan.

Mit von der Partie waren die Gaststätten "RichArt´s, "Ratsstube" und "Op de Eck", die Foodtrucks "Die Rauchmeister" sowie "Froitzheims Grill" mit ihren umfassenden Angebot aus Burgern und Pommes They play the Blues, Butzrock und Butzbravo waren bis 22 Uhr die lautstarken Livebands, die mit ihren Liedern unterhielten. Von da an durfte bis 2 Uhr nur noch ohne Musik ausgeschenkt und gefeiert werden. "Man macht mit den eigenen Leuten etwas für die eigenen Leute", fasste Robert Jordan vom Stadtmarketing das "gelungene Fest" zusammen. Bereits kurz nach dem Beginn um 18 Uhr war der Marktplatz prall gefüllt. "So kommt Leben in die Innenstadt", freute sich Wirt und Mitideengeber Richard Hüttches. Im Gegensatz zum vergangenen Fest-Versuch vor neun Jahren hat diesmal das Wetter mitgespielt. "Angenehm überrascht" war Metzger Karlheinz Froitzheim. Die Besucherin Ute Melzer aus Gustorf setzte noch eins drauf: "Das kann für Grevenbroich nur gut sein. Ich hoffe, dass wir das noch oft genießen."

Quelle: NGZ
 
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