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Grevenbroich
Sperrmüll soll künftig schneller abgeholt werden

Grevenbroich: Sperrmüll soll künftig schneller abgeholt werden
FOTO: Reuter Michael
Grevenbroich. Der Sperrmüll soll in Grevenbroich künftig schneller abtransportiert werden als bisher. Das ist das Ergebnis eines Treffens der Stadtverwaltung mit Entsorgungsunternehmen, über das jetzt Kämmerin Monika Stirken-Hohmann informierte.

Bei der Stadt hatten sich mehrere Bürger beschwert, dass der Termin für die Sperrmüllabfuhr erst viele Wochen nach der Anmeldung liege. Die Verwaltung nannte Fristen bis zu acht Wochen. Der sperrige Abfall muss deshalb zum Teil für längere Zeit im Keller oder anderswo deponiert werden, nimmt also weiter Platz weg.

Das soll sich nun ändern: "In dem Gespräch wurde vereinbart, dass der Abholtermin spätestens vier Wochen nach der Anmeldung liegen soll", berichtete nun Monika Stirken-Hohmann. In Urlaubszeiten seien als Ausnahmefall auch Termine höchstens sechs Wochen nach Anmeldung möglich. Wie Stirken-Hohmann weiter erläuterte, hat die Stadt mit der Sperrmüllabfuhr die Firma Schönmackers beauftragt. Die wiederum habe einen Auftrag an die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) erteilt. Um die nun vereinbarten Fristen einzuhalten, werde Schönmackers EGN unterstützen. Im vergangenen Jahr fielen im Stadtgebiet 1963 Tonnen Sperrmüll an.

Bereits vor wenigen Wochen war die Sperrmüllabfuhr Thema. Mehrere Grevenbroicher hatten berichtet, dass ihr Müll nicht mitgenommen worden sei. So seien Holzregale liegengeblieben mit dem Hinweis von EGN-Mitarbeitern, dass es sich um Bauholz handele. Das Unternehmen kündigte danach an, dass die Sperrmüllhinweise bei der Online-Anmeldung "noch genauer" ausformuliert werden sollen.

(cso-)
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