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Grevenbroich
Staatsschutz: Anschlag war politisch motiviert

Grevenbroich. In seinen Untersuchungen zum Brandanschlag auf die Grevenbroicher Geschäftsstelle des Vereins "Union Europäisch-Türkischer Demokraten" (UETD) geht der Staatsschutz mittlerweile von einer politisch motivierten Tat aus. Zu den näheren Hintergründen könne öffentlich nichts gesagt werden, sagt Polizeisprecherin Diane Drawe. In Deutschland agiert die UETD als Interessenvertretung des türkischen Staatspräsidenten Erdogan und seiner Partei AKP. Der Tatvorwurfe lautet: versuchte Brandstiftung.

Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht von Karfreitag auf Samstag einen Molotowcocktail gegen die Scheibe des türkischen Vereins an der Dechant-Schütz-Straße geworfen. Der Brandsatz prallte an der aus Sicherheitsglas bestehenden Fensterfront im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses ab und richtete geringen Sachschaden an. Eine Anwohnerin, sagt die Polizeisprecherin jetzt, habe in der Tatnacht einen Knall gehört und ein schwarzes Auto gesehen, das mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Bahnstraße in Richtung Rheydter Straße fuhr.

(juha)
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