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Grevenbroich
Stadt gestaltet Fußweg am Flutgraben neu

Grevenbroich. Der Weg wird 1,80 Meter breit, schmaler als zunächst geplant. Dennoch müssen zwölf Bäume fallen.

Ein bislang wenig beachtetes Stück Erft soll für Passanten erlebbarer gemacht werden. Die Stadt kündigte gestern an, das in der nächsten Woche die Arbeiten zur Ertüchtigung des Fußweges entlang des Flutgrabens zwischen der Graf-Kessel-Straße und Montzstraße beginnen.

Der Weg führt am Rand des Platzes der Republik entlang und mündet in einen Weg zwischen dem früheren Finanzamt und dem Flutgraben. Die Stadt hatte im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Pläne zur Neugestaltung des Fußweges eingereicht. Beim ursprünglichen Konzept hätten 21 Bäume fallen müssen, um einen 2,50 Meter breiten, asphaltierten Weg zu schaffen. Bürger protestierten, ein neues Konzept wurde erstellt.

Der Weg wird nun schmaler und erhält keinen Asphalt. Er wird, wie die Verwaltung betont, "zur Schonung des Baumbestandes in einfacher Bauweise mit einer Breite von 1,80 Metern hergestellt - ohne Randeinfassung und mit wassergebundener Wegedecke". Dennoch müssen nach Auskunft aus dem Rathaus geschädigte und kranke Bäume "aus Gründen der Verkehrssicherheit" gefällt werden, zwei weitere müssten der neuen Trasse weichen. Im weiteren Verlauf Richtung Montzstraße würden "ein paar Fichten beseitigt", um die geplante Wegbreite zu ermöglichen. Der folgende Buchenbestand wird bis auf eine Höhe von 3,50 Meter gekappt.

Insgesamt müssen für die Neugestaltung nach Auskunft von Dezernent Claus Ropertz zwölf Bäume gefällt werden. Bei dem restlichen Baumbestand wird eine Kronenpflege durchgeführt. An einigen Stellen entlang der Trasse werden Schneeball-Sträucher gepflanzt.

Am Ende des Pfades soll ein etwa 35 Meter langes, schmales Beet mit einer Liguster-Hecke Autos vom Weg fern halten. Die Stadtverwaltung rechnet mit einer Bauzeit von drei Wochen - vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Während der Arbeiten dürfen Autos auf dem Platz der Republik in unmittelbarer Nähe der Bäume nicht parken.

(cso-)
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