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Grevenbroich
Stadt kann erst 2018 fahrradfreundliche Kommune werden

Grevenbroich. Dormagen, Rommerskirchen, Neuss und Meerbusch sind bereits fußgänger- und fahrradfreundlich, der Rhein-Kreis Neuss ebenso. Auch Grevenbroich will in den Kreis der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) mit rund 80 Mitgliedern aufgenommen werden. Bereits vor einem Jahr hat die Verwaltung den Antrag gestellt, einen Ordner füllten die Bewerbungsunterlagen. Doch die begehrte Urkunde hat die Stadt zwölf Monate nach Antragstellung noch immer nicht erhalten. Zwar waren im März Vertreter des Landesverkehrsministeriums und der Bezirksregierung nach Grevenbroich gekommen. Doch vor einer Aufnahme in die AG steht erst eine weitere Bereisung mit einer größeren Delegation mit Vertretern unter anderem des Ministeriums, der AGFS und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) an.

Im Frühjahr hatte das Verkehrsministerium in Düsseldorf "frühestens September" als Termin genannt, doch bislang wurde daraus nichts - auch einen Termin in näherer Zukunft wird es nicht geben. "Da eine Bereisung in der aktuellen Jahreszeit nicht sinnvoll ist", werde diese "2018 stattfinden", erklärt Stadtsprecher Robert Jordan auf Anfrage unserer Redaktion.

"Wir gehen davon aus, dass der Termin im Frühjahr sein wird", sagt Wolfgang Pleschka, Vorsitzender des ADFC in Grevenbroich. "Und wir sind ganz optimistisch, dass die Stadt auch aufgenommen wird. Sie hat Ihre Hausaufgaben gemacht - und sie zeigt den Willen, Fahrradfahrern und Fußgängern mehr im Raum im Stadtverkehr zu gewähren." Der Fahrrad-Club hatte bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Antrags der Stadt beraten. Der Club ist seit Jahren eine Triebfeder für Verbesserungen im Grevenbroicher Radverkehr, hat viele Vorschläge gemacht. Auch die Stadt sieht gute Chancen, fahrradfreundliche Kommune zu werden. So wurde in jüngster Zeit insbesondere das Radwegenetz erweitert", erklärt Stadtsprecher Robert Jordan.

(cso-)
 
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