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Grevenbroich
Stadt kooperiert weiter mit Rheinischem Landestheater

Grevenbroich. "Theater im Museum" bietet 2016 fünf Aufführungen.

Die Reihe "Theater im Museum" (TiM) wird 2016 fortgesetzt. Die Stadtverwaltung hat soeben ihre Kooperation mit dem Rheinischen Landestheater Neuss für ein weiteres Jahr besiegelt. "Gemeinsam werden wir in den kommenden Monaten drei Inszenierungen auf die Bühne der Villa Erckens bringen", sagt Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack. Darüber hinaus sind zwei weitere Veranstaltungen mit anderen Partnern geplant.

Das Besondere an "TiM" ist die Nähe zwischen Schauspielern und Publikum: "Im kleinen Saal des Museums ist Platz für rund 70 Besucher, das sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre", betont Pelzer-Florack: "Man ist ganz nah dran am Geschehen." Diese Besonderheit möchte er für die nächste Spielzeit deutlicher machen als bisher. Denn nicht alle Stücke waren gleichermaßen gut besucht. "Bei bekannten Aufführungen wie ,Die Leiden des jungen Werther' hatten wir ein ausverkauftes Haus, bei unbekannten Inszenierungen war die Zuschauerzahl noch ausbaufähig", berichtet der Kulturamtsleiter.

Die Planungen für die nächste Spielzeit sind gerade erst angelaufen. Voraussichtlich in der nächsten Woche wird das Rheinische Landestheater seine für Grevenbroich vorgesehenen Stücke bekanntgeben. Zusätzlich wird die Stadt einen Hildegard-Knef-Abend unter dem Titel "So oder so ist das Leben" veranstalten, der für den 7. April geplant ist. Darüber hinaus soll im Rahmen der Reihe auch ein Shakespeare-Abend angeboten werden.

Mit "Theater im Museum" hat die Stadt vor drei Jahren einen Ersatz für ihre "Bühnenabende" geschaffen. Nachdem die Theaterreihe unter schwindenden Abonnentenzahlen litt, wurde sie eingestellt. "Ich glaube, dass wir mit ,TiM' eine gute Alternative gefunden haben", sagt Stefan Pelzer-Florack.

(wilp)
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