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Grevenbroich
Stadt möchte mehr Geld für den Einsatz des Spielmobils

Grevenbroich. Jugenddezernent Michael Heesch möchte das Spielmobil der Stadt öfter auf Spielplätzen und an Unterkünften für Asylsuchende einsetzen - doch das Geld fehlt.

Die Verwaltung schlägt vor, die Mittel von 4.550 Euro 2016 für 2017 auf 12.750 Euro aufzustocken - der Jugendhilfeausschuss soll am Donnerstag die Erhöhung befürworten. Anlass für die Verwaltungsvorlage ist eine Anfrage der CDU-Fraktion. Sie möchte wissen, wo das gelbe Spielmobil regelmäßig Station macht, wieweit damit die Integration von Flüchtlingen unterstützt werde und ob das Angebot ausgebaut werden solle.

Das würde der Jugendfachbereich begrüßen, doch "um die mobilen Angebote breiter aufzustellen, fehlen notwendige finanzielle und personelle Ressourcen", erklärt Heesch. Das Einsatzprogramm an Spielplätzen und Unterkünften musste sogar von 15 Wochen im Sommer 2015 auf nur noch die sechs Sommerferienwochen in diesem Jahr reduziert werden.

Mehr wäre schön. Zielgruppe des Spielmobils, das mit Personal des Vereins "bifair - Verein für Kinder & Jugendförderung /Gewaltprävention" besetzt wird und viele Spielgeräte an Bord hat, sind "junge Menschen aller Kulturen und Nationalitäten, vornehmlich von drei bis zwölf Jahren", erklärt die Verwaltung. "Kinder mit wenigen Spielmöglichkeiten in ihrer Umgebung und sozial Benachteiligte" sollen ebenso angesprochen wrden "wie Kinder in Unterkünften für Zuwanderer". Kurz: "Unser mobiles Spielangebot geht dorthin, wo es am dringendsten ist. Dies sind vor allem auch Flüchtlingsunterkünfte." Als Stationen sind für dieses Jahr geplant die Spielplätze Am Alten Hof (Noithausen), Grönland (Elsen), Düsseldorfer Straße (Orken), die ehemalige Schule Neurath sowie die Standorte Am Hagelkreuz, dort wurden Unterkünfte errichtet, und Am Schillingshof (Gustorf).

(cso-)
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