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Grevenbroich
Stadt muss zwei Spielplätze in Neu-Kapellen umzäunen

Grevenbroich. Die Stadt muss auf zwei Spielplätzen im Kapellener Neubaugebiet - am Lerchensporn und am Malvenweg - beim Thema Sicherheit nachbessern. Die Plätze müssen mehr als bislang eingegrenzt werden. Anlass dafür seien Änderungen bei Vorschriften, teilt die Verwaltung den Politikern im Bauausschuss mit; das Gremium tagt morgen. Ein Sachverständiger habe bestätigt, "dass auch in verkehrsberuhigten Bereichen Einzäunungen und Wegesperren erforderlich sind, um den Kindern das Verlassen des Spielplatzes bewusst zu machen", damit sie nicht auf die Straße laufen.

Ein Gutachter sieht Handlungsbedarf auf den Quartiersplätzen. Am Lerchensporn kann die erforderliche Verkehrssicherheit mit Hilfe von anzupflanzenden Hecken und mit zwei Wegesperren hergestellt werden. Komplizierter sieht es am Malvenweg aus. Auch dort sind Teile des Platzes nicht zur Fahrbahn hin abgegrenzt, Kinder können leicht auf die Fahrbahn gelangen. Der Quartiersplatz ist mit Wasser- und Natursteinzonen gestaltet, dort liegende Steinblöcke sollen nach einem Vorschlag der Verwaltung so versetzt werden, dass sie eine Sperre bilden. Die Kosten für beide Anlagen werden im Rathaus mit insgesamt 7000 Euro beziffert. Der Ausschuss soll die Verwaltung beauftragen, die Mittel außerplanmäßig für 2017 bereitzustellen. Die Stadt hofft auf einen Sponsor oder Einsparmöglichkeiten an anderer Stelle.

Schon einmal war der Platz am Lerchensporn in der Diskussion. Eltern waren verärgert über die karg ausgestattete Fläche, auf der sich als Spielgeräte lediglich metallfarbene Kugeln und ein Wipper befanden. Die Stadt gab einen Sandkasten und weitere Wipptiere in Auftrag.

(cso-)
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