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Grevenbroich
Stadt plant Reihenhäuser am Wevelinghovener Friedhof

Grevenbroich. Die Stadt plant im Norden von Wevelinghoven - gleich neben dem Friedhof - ein kleines Baugebiet. Dort sollen mit öffentlichen Mitteln geförderte Reihenhäuser entstehen, in die Asylbewerber beziehungsweise Familien, die preiswerten Wohnraum suchen, einziehen sollen.

Der Planungsausschuss hat der Verwaltung einen Prüfauftrag für das Projekt erteilt. Beim jüngsten Stadtteilgespräch in Wevelinghoven stellte Heike Engels vom Sozialfachbereich die bisherigen Pläne vor.

Laut Rathaussprecherin Ines Hammelstein sind neben den geplanten Wohncontainern und Leichtbauhallen weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge erforderlich. Das Angebot an preiswertem Wohnraum sei aber knapp in Grevenbroich. Mit dem Baugebiet an der Langwadener Straße kann die Stadt auf die Nachfrage flexibel reagieren. Je nach Bedarf sollen in einen Teil der Reihenhäuser Asylbewerber einziehen.

Das geplante Baugebiet war einst als Erweiterungsfläche für den Wevelinghovener Friedhof gedacht, für das Areal liegt bereits ein Bebauungsplan vor, der nun in einem beschleunigten Verfahren geändert werden soll. In einer ersten Planskizze, die beim Stadtteilgespräch in der Realschul-Aula präsentiert wurde, waren rund 20 Wohneinheiten eingeplant. Die Häuser sollen über einen Weg von der Langwadener Straße aus zu erreichen sein. Alexander Klömpges vom CDU-Ortsverband empfahl, bei der Planung auch ein Wunsch der Anlieger zu berücksichtigen. Hauseigentümer an der Römerstraße möchten ihre langgestreckten Grundstücke hinter den Häusern bebauen.

Ob die Stadt oder ein Investor die Wohnhäuser vermarkten wird, steht noch nicht fest. Am Dienstag, 31. Mai, werden sich die Mitglieder des Planungsausschusses erneut mit dem Thema befassen. Erste Weichen sollen aber bereits vorher gestellt werden: Der Betriebsausschuss soll am Mittwoch, 27. April, einen Beschluss für den erforderlichen Kanalbau fassen. Der Abwasserbetrieb beziffert die Kosten mit rund 382.000 Euro.

Mit der frühen Entscheidung soll laut Bürgermeister Klaus Krützen die Option erhalten bleiben, dass das Baugebiet noch in diesem Jahr erschlossen werden kann. Der Betriebsausschuss tagt ab 18 Uhr im Bernardussaal.

(cso-)
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