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Grevenbroich
Stadt plant zehn Gitarren-Konzerte

Grevenbroich. Grevenbroicher Gitarrenwochen gehen im September in die neunte Runde. Von Valeska von Dolega

Durchschnittlich waren es etwa 700 Besucher, die in den vergangenen Jahren die "Gitarrenwochen" erlebten. Ein Ergebnis, mit dem Organisator und Kulturamtschef Stefan Pelzer-Florack "sehr zufrieden" ist. Der Saal der Villa Erckens, Austragungsort der Veranstaltungsreihe, bietet Platz für 70 Zuhörer. Die "private Atmosphäre" ist ein weiteres Kennzeichen, dieser exklusiven Konzertreihe, die nun in der neunten Ausgabe am 29. September startet.

Alle Genres werden bei den Aufführungen bis 30. November berücksichtigt, fürs Eröffnungskonzert hat Pelzer-Florack wieder etwas Besonderes ausgesucht. Als "unaufgeregt und kongenial" beschreibt er Susan und Martin Weinert, die als "Synergy-Duo" den musikalischen Reigen am Freitag, 29. September, ab 20 Uhr, eröffnen. Im echten Leben sind sie ein Ehepaar, das auf der Bühne "alles gibt und eine besondere Stimmung erzeugt".

Ein wichtiges Kriterium, das bei der Auswahl - in Zusammenarbeit mit Café Kultus-Chef Stefan Wehlings - der Teilnehmer relevant ist, ist der Publikumsgeschmack. "Ich kenne unsere Besucher, weiß, was sie schätzen und mögen." Deshalb sind zum Beispiel am 20. Oktober Manfred Leuchter und Ian Melrose als "World Accordion meets Fingerstyle Guitar" zu erleben. Melrose war bereits in der Villa Erckens zu Gast, eroberte dort sein Publikum, Manfred Leuchter arbeitet nicht nur eng mit Liedermacher Reinhard Mey zusammen, er hat auch Grevenbroicher Wurzeln. Derlei Bezüge werden durchaus genutzt, aber nicht ausschließlich.

Die Bühne wird gerne für Neues gestellt. Wie für die Estrada Fado Group, eine Neuentdeckung, die Freitag, 24. November, auftreten wird. "Der seit Kurzem in Grevenbroich lebende Portugiese Luis Delgado gründete 1977 mit seinem Bruder die Band "Os Atlanticos", die bis heute europaweit tourt. In Deutschland entstand die Idee, ein Fado-Projekt der besonderen Art zu gründen - und das ist nun in Grevenbroich zu erleben.

Karten gibt es an der Museumskasse, in der Stadtbücherei und bei "schön & gut" an der Bahnstraße.

Quelle: NGZ
 
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