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Grevenbroich
Stadt stellt geänderte Umleitungspläne vor

Grevenbroich: Stadt stellt geänderte Umleitungspläne vor
Einbahnstraßen, Tempo-30-Zonen und andere Regelungen sollen die Mehrbelastung für Barrensteiner während der Umleitung verringern. FOTO: Stadt Grevenbroich
Grevenbroich. Umleitungsverkehr rollt über Einbahnstraßen durch Barrenstein. Lkw-Fahrverbot wird es nicht geben.

Turbulent war es bei der ersten Info-Versammlung zu den Umleitungen in Barrenstein zugegangen. Das zweite Treffen in der Schützenhalle mit 50 Bürgern und Politikern verlief ruhiger - schließlich hatte die Stadt mehrere Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgegriffen. Die ursprünglichen Pläne für die Zeit der L 142-Sanierung bei Langwaden wurden erheblich modifiziert - obwohl die Verwaltung zunächst erklärt hatte, es gebe keinen Plan B. "Wir sind nicht allwissend", sagte nun Bürgermeister Klaus Krützen. Anfang September sollen, wie die Verwaltung mitteilte, die Erneuerungsarbeiten auf der L 142 starten, die Straße wird gesperrt. Die Stadt ist weiter zuversichtlich, dass die Umleitungen bis Jahresende aufgehoben werden. Folgende Regelungen sind geplant:

Umleitungen Der Verkehr Richtung Neuss soll über die L 69 führen, für eine Umleitung in beide Richtungen sei die Straße zu schmal, erklärt Beigeordneter Florian Herpel. In Gegenrichtung rollt der Verkehr über Muchhausener Straße und K 10.

Einbahnstraßen Für die Umleitung werden die nördliche Muchhausener Straße ab Beginn der Bebauung und die K 10 von Muchhausener bis Hoeninger Straße Einbahnstraßen. Die Hoeninger Straße bleibt in beiden Richtungen befahrbar, die Zufahrt von Norden wird verboten.

Tempolimit Tempo 30 wird für die Umleitung auf der gesamten Ortsdurchfahrt eingeführt, eine Regelung, die sich Barrensteiner auch darüber hinaus wünschen.

Ampel An der Kreuzung K 10/Muchhausener Straße wird eine Ampel installiert, ein Wunsch vieler.

Hinweistafeln sollen frühzeitig auf Umleitung und Sperrungen aufmerksam machen - etwa am Industriegebiet und an der L 361.

Ein Problem: Die Stadt sieht keine Möglichkeit für eine Sperrung für Lkw, das Nachtfahrverbot für sie soll während der Umleitung aufgehoben werden. "Das ist nicht zumutbar, warum können Lkw nach Hydro nicht über die Autobahn fahren", fragte ein Bürger. Trotz der Mehrbelastung für den Ort: "Ich denke, dass wir mit der gefundenen Regelung einigermaßen leben können", sagte Detlef Wittig vom BSV Barrenstein, der mit Friedhelm Schillings das Treffen moderierte.

(cso-)
 
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