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Grevenbroich
Stadtsportler kreisweit einsame Spitze

Grevenbroich: Stadtsportler kreisweit einsame Spitze
Gruppenbild mit Welpe: 28 Aktive wie Alina, Dana, Steffen und Lea (vorne) legten jetzt ihr Sportabzeichen ab. FOTO: g. salzburg
Grevenbroich. 28 Teilnehmer legten jetzt die Prüfungen fürs Sportabzeichen ab. Der Spaß an der Freud stand bei allenim Vordergrund, und bei manchen animierte ein plötzlich erwachter Ehrgeiz zu den ganz großen Zielen. Von Valeska von Dolega

Die Schnittchenberge nebst Unmengen von Softdrinks durften sich die Gäste in der "guten Stube der Stadt", wie Heinz-Peter Korte das Haus Hartmann prosaisch nannte, schmecken lassen. Spätestens bei der nächsten Trainingseinheit werden alle Kalorien wieder abtrainiert. Wie sportlich sie sind, hatten die Grevenbroicher anlässlich des zwölften Sportabzeichen-Aktionstags unter Beweis gestellt. Ob springend, schwimmend, laufend oder werfend, 28 Teilnehmer hatten sich vorgenommen, ihr Sportabzeichen zu machen. 22 haben es geschafft, sie wurden jetzt durch Bürgermeister Klaus Krützen und den TV-Orken Präsidenten Heinz-Peter Korte mit Urkunden und entsprechenden Anstecknadeln ausgezeichnet.

"Leider waren es nicht so viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr", bedauerte Orken. Vielleicht aber war das auch der Tatsache geschuldet, dass der Sporttag diesmal in Neukirchen stattfand. "Weit draußen, im kommenden Jahr hoffen wir auf die Austragungsorte Schlossbad und wiederhergestelltes Stadion", sagte der Bürgermeister. Der übrigens hatte auch mitgemacht und wollte eigentlich Rad fahren. Dann aber entschloss er sich zum 3000-Meter-Lauf "nun fehlt mir noch ein bisschen für Gold. Da bin ich ehrgeizig", erzählte er über neue Motivation im laufenden Trainingsbetrieb. Bereits zum achten Mal errang Gisela Hendricks die Auszeichnung in Gold. "Wir sind eine sportliche Familie", regelmäßig sind auch Ehemann Jörg, der nun ebenso die siebte Goldnadel ans Revers heften kann wie Sohn Steffen, mit von der Partie. Vor acht Jahren fand die sportliche Familie über die Mitgliedschaft beim TV Orken in den Wettbewerb. Volley- und Fußball zu spielen, sind Steffens liebste Sportbeschäftigungen. Fürs Sportabzeichen versuchte er sich nun im Hochsprung. "Es macht Spaß, auch mal zu experimentieren", kommentierte er das Ergebnis von 1,20 Metern. Für alle drei steht der Spaß an der Freud eindeutig im Vordergrund. "aber es ist auch gut, sich mal überwinden zu müssen, Neues auszuprobieren", sagt Jörg Hendrichs.

Ähnlich war die Herangehensweise von Andreas Burger, städtischer Sportwart und seit 40 Jahren Schwimmer. "Das ist mein erstes Sportabzeichen", freute er sich. Im Wasser fühlt sich der DLRGler pudelwohl. Doch sich jetzt 75 Meter über die Tartanbahn zu bewegen, war "neu und gut. Ich würde jederzeit wieder mitmachen." Ganz klar bietet nach seiner Ansicht das Sportabzeichen ein weites Spektrum. "Das ist eine Einstellungssache", beschreibt er den Teilnahmegedanken von "aus Jux und Dollerei bis bitterer Ehrgeiz". Und auch die Kleinsten hatten ihr Vergnügen. Alina zum Beispiel ist nun stolze Besitzerin der Bambini-Urkunde. Auch ihre ältere Schwester Dana (9) machte mit, und Mama Susanne Mahlke holte sich im Wettbewerb das erste Abzeichen in Gold. "Es war schon eine Herausforderung", bilanzierte sie die zu schwimmenden und laufenden Strecken. "Aber wenn man alles geschafft hat, ist das schon ein gutes Gefühl."

Quelle: NGZ
 
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