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Grevenbroich
Start für Gesamtschul-Anbau verzögert sich

Grevenbroich: Start für Gesamtschul-Anbau verzögert sich
Auf diesem Gelände sollte schon längst mit dem Erweiterungsbau für die Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule begonnen worden sein. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Die Bauarbeiten sollen jetzt spätestens in Sommerferien beginnen. Auftrag wurde neu ausgeschrieben. Von Carsten Sommerfeld

Das Erweiterungsgebäude für die Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule am Schulstandort Parkstraße wird wohl später fertig als ursprünglich geplant. Im Herbst hatte die Stadt noch dieses Frühjahr als Baubeginn und Frühsommer 2017 als Fertigstellungstermin genannt. Davon ist nicht mehr die Rede. "Der Bau startet spätestens in den Sommerferien", erklärte Stadtsprecherin Ines Hammelstein auf Anfrage unserer Redaktion. Die Fertigstellung erfolge voraussichtlich Ende 2017.

Nach Information der NGZ hatte die Stadt eine erste Ausschreibung für den Anbau zurückgezogen. Aus Sicht der Verwaltung soll das Ausschreibungsergebnis unwirtschaftlich gewesen sein - sprich, die Angebote sollen deutlich über der Kostenschätzung gelegen haben. Der Auftrag soll deshalb neu ausgeschrieben worden sein und nun in Kürze erteilt werden.

Der Schulkomplex an der Parkstraße muss für die Gesamtschule ausgebaut werden. Ab Sommer werden dort die Schüler der achten, später auch der höheren Stufen bis zum Abitur unterrichtet. Parallel ist an der Parkstraße auch die auslaufende Hauptschule untergebracht. Die Gesamtschüler der Stufen fünf bis sieben haben ihre Räume dagegen am Schulstandort Hans-Sachs-Straße. In dem geplanten, dreistöckigen Erweiterungsbau wird im Erdgeschoss die rund 265 Quadratmeter große Schulmensa eingerichtet. In den oberen Etagen entstehen unter anderem Selbstlernzentrum, Bibliothek, Fach- und Differenzierungsräume. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Anbau sowie den Umbau bestehender Räume auf rund 4,2 Millionen Euro.

Klar ist, dass die neue Gesamtschul-Mensa auf keinen Fall zum Start des neuen Schuljahres - wenn die ersten Gesamtschüler eintreffen - fertig sein wird. Die Lösung: "Die Kinder werden im Forum der Schule sowie in zwei angrenzenden Räumen versorgt", erläutert Ines Hammelstein. Der Leiter der Katholischen Hauptschule, Heinz-Gerd Schmitz, hofft, dass die mit größerer Lautstärke verbundenen Bauarbeiten "so weit wie möglich in den Ferienwochen erledigt werden, damit der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird".

Quelle: NGZ
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