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Grevenbroich
Templerorden feiert mit dem Generalbischof der Kopten

Grevenbroich. Adventstreffen im Stefansaal des Klosters Langwaden.

Im Stefansaal des Klosters Langwaden kamen die Mitglieder des Ritterordens "Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani" (OSMTH) jetzt zu ihrer Adventsfeier zusammen. Ehrengast des Treffens und beim vorangegangenen Gottesdienst war Anba Damian, Generalbischof der koptischen Kirche in Deutschland mit rund 6000 Mitgliedern.

Rudolf Rother von der Komturei Neuss stellte den Gast als "Gesicht der koptischen Kirche" in der Bundesrepublik vor. Damian studierte Medizin in Kairo, arbeitete seit 1980 als Arzt in Deutschland und entschied sich 1991 dazu, sein Leben der Kirche zu widmen. 1993 erfolgte die Priesterweihe. Anba Damian erwarb ein Kloster in Brenkhausen bei Höchster, das er renovierte und zu einer ökumenischen Begegnungsstätte umbaute. Dort bietet er auch Hilfesuchenden und Flüchtlingen ein Asyl. "Ich bin froh darüber, dass Deutschland so viele Flüchtlinge aufnimmt", sagte der Ägypter.

Großpriorin Elke Bruns aus Ahaus ernannte den Generalbischof zum Ehrenmitglied des OSMTH, der an die Traditionen der Templer anknüpft. "Sein Kloster wird künftig die Heimat unseres Ordens sein, der aber weiterhin seine jährliche Adventsfeier in Langwaden ausrichten wird", sagte sie. Eine besondere Ehrung erfuhr der Autor Joe Labonde für seine über den Templerorden verfassten Bücher. Einen Motivationspreis überreichte Gerd Schwager aus Neuss, der der Komturei Bad Honnef vorsteht, an die Tennisspielerin Madelene Eifert aus Holzheim für ihre erfolgreiche Teilnahmen an den Paralympics.

(worei)
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