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Premiere am neuen Turm
Turmfest läutet Schützenfestzeit ein

Premiere am neuen Turm: Turmfest läutet Schützenfestzeit ein
Die Königspaare aus dem Stadtgebiet bildeten eine Menschenkette um den Schützenturm an der Karl-Oberbach-Straße. FOTO: Jan Wosnitza
Grevenbroich. Die Schützenfest-Saison ist jetzt offiziell eröffnet: Beim Turmfest des Bürgerschützenvereins (BSV) Grevenbroich am Samstagnachmittag gab Bürgermeister Klaus Krützen vor dem neuen Schützenturm an der Karl-Oberbach-Straße einen symbolischen Startschuss ab.

Zum ersten Mal trafen sich mehrere hundert Schützen vor dem markanten Turm, mit dem sich viele identifizieren. Inzwischen ist auch der Platz unter dem stählernen Kunstwerk angelegt worden - unter anderem ist ein Schotter-Bett um ein Negativ eines der aus dem Turm geschnittenen Bäume angelegt worden. "Fertig ist er aber immer noch nicht ganz", sagte Mitorganisator Victor Göbbels. Es fehlen noch eine Erklär-Tafel sowie ein Hinweis auf die Grevenbroicher Schützenzüge.

Noch diesen Sommer soll der beleuchtete Schützenturm in Baum-Optik, der vom Grevenbroicher Künstler Jörg Schröder entworfen worden war, komplett fertiggestellt werden. "Außerdem planen wir, in Zukunft häufiger Turmfeste zu organisieren", sagte Victor Göbbels, der es sich in seiner Amtszeit als Schützenkönig 2014/15 zur Aufgabe gemacht hatte, das Projekt "Schützenbaum für die Innenstadt" in Angriff zu nehmen. Viele Schützen identifizierten sich inzwischen mit dem Symbol, viele packten beim Bau und beim Anlegen des Platzes mit an. Mehrere hundert Schützen - auch die der 20 befreundeten Vereine, deren Wappen zwischen den Zinnen des Turms verewigt sind - beteiligten sich jetzt auch am ersten Fest, bei dem der Turm von Diakon Manfred Jansen gesegnet wurde.

Als Zeichen der Gemeinschaft organisierte der BSV auch ein großes Foto, bei dem sich Vertreter der befreundeten Vereine aus umliegenden Stadtteilen Hand in Hand um den Turm aufstellten. Victor Göbbels kündigte darüber hinaus an, dass die Hecken zur Erft auf Höhe des Schützen-Kunstwerks geschnitten werden. "Wir haben den großen Vorteil, dass ein Fluss durch unsere Stadt fließt. Das Problem ist nur, dass kaum jemand die Erft sieht", erklärte Göbbels, der sich mit der Resonanz beim ersten Turmfest zufrieden zeigte. Künftig könnte das Fest auch außerhalb des City-Frühlings stattfinden.

(cka)
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