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Grevenbroich
Unterstraße: Bürger fordern Lösung

Grevenbroich: Unterstraße: Bürger fordern Lösung
Anwohner der Unter- und der Burgstraße haben sich zusammengeschlossen und ein Schreiben an den Bürgermeister verfasst. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Anwohner der Unter- und Burgstraße drängen auf eine Lösung der Verkehrsprobleme. 65 Menschen haben sich jetzt mit einem Schreiben an Bürgermeister Klaus Krützen gewandt. Von Carsten Sommerfeld

Für Fußgänger, Kinder, Menschen mit Rollatoren und Kinderwagen, aber auch für Rad- und Autofahrer sei "die Nutzung der Unterstraße mit erheblichen Gefahren verbunden. das kann so nicht hingenommen werden", heißt es im Schreiben. Bereits beim Stadtteilgespräch mit Krützen hatten mehrere Teilnehmer die Situation auf den schmalen Straßen beklagt. Zwar hatte die Stadt eine Verkehrsuntersuchung für den Ort angekündigt, doch "der mehr als prekäre Zustand lässt es nicht zu, auf Lösungen in späteren Jahren zu warten", so die Anlieger. Sie bitten um eine Begehung mit Krützen und Vertretern der Stadtverwaltung.

Probleme gibt es reichlich. "Zahlreiche Autofahrer sind viel schneller als das erlaubte Tempo 30",schildert Anwohnerin Inge Reuter. "Die enge Straße nutzen zudem etliche Lkw. Wenn sich zwei Lastwagen begegnen, müssen sie auf die Bürgersteige ausweichen." Die seien zum Teil so schmal, dass "etwa Menschen mit Kinderwagen auf die Fahrbahn müssen. Als Fußgänger muss man sich immer einen Fluchtweg freihalten", sagt Inge Reuter. Mehrere Baustellen auf der Straße würden das Nadelöhr derzeit noch enger machen. Zudem müssten Bürgersteige dringend repariert werden.

"Der Verkehr hier wird immer schlimmer", meint Mechthild Rath. "An Tempo 30 hält sich fast keiner, mancher rast mit 60, 70 hier durch." Bei Gegenverkehr müsse mühsam rangiert werde. "Einem Nachbarn wurde schon die Mülltonne aus der Hand gefahren", berichtet Mechthild Rath.

Nach Auskunft von Inge Reuter fordern Anwohner unter anderem Tempokontrollen und eine baldige Lösung der Verkehrsprobleme. Bis zur Vorlage eines Gutachtens möchte man nicht warten, heißt es. Klaus Krützen will, wie es gestern im Rathaus hieß, ein Gespräch mit den Anwohnern führen. Er nehme das Anliegen ernst und sehe Handlungsbedarf. Kurz nach dem Stadtteilgespräch hatte bereits die Feuerwehr getestet, wie sie mit der Drehleiter auf der Straße durchkommt.

Quelle: NGZ
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