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Grevenbroich
Verkehrsverein plant weitere Veranstaltungen im Finlay-Park

Grevenbroich. Am Samstag, 13. August, wird der Ian-Hamilton-Finlay-Park ein weiteres Mal in mystisches Licht getaucht. Der Verkehrsverein Grevenbroich organisiert anlässlich des zehnten Todesjahres des international bekannten Künstlers einen zweiten Abend mit Vortrag, Illumination und Musik. Für das kommende Jahr hat der Verkehrsverein bereits Neues im Sinn. "Wir denken an eine Art Picknick-Konzert nach dem Vorbild der Klassiknacht im Neusser Rosengarten", erläutert Wilfried Wolff, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Von Carsten Sommerfeld

Hunderte Besucher waren im Juni - wie in den Vorjahren - zum Rosengarten gekommen, saßen bei Kerzenschein auf Decken, hatten Getränke und Speisen mitgebracht und lauschten dem Konzert. Eine besondere, offene, fröhliche und familiäre Atmosphäre kam auf. "In Grevenbroich wird eine solche Veranstaltung aber kleiner, etwas intimer werden", sagt Wilfried Wolff.

Der Verein kümmert sich um den Park und möchte den Künstler und seine Werke in Grevenbroich den Bürgern näher bringen. Doch ein solches Konzert ist noch Zukunftsmusik, erst einmal lädt der Verein zum zweigeteilten Event am 13. August ein, der Ablauf ist ähnlich strukturiert wie bei der ersten Veranstaltung Ende Mai. Zunächst wird ab 19.30 Uhr Professor Harald Kunde, Direktor des Museums Kurhaus Kleve, im Haus Hartmann einen Vortrag halten zum Thema "The Present Order is the Disorder of the Future (Die gegenwärtige Ordnung ist die Unordnung der Zukunft) - Kunst und Gesellschaft im Werk von Ian Hamilton Finlay." Im Museum in Kleve gab es, wie Wolff berichtet, vor etwa einem Jahr eine Ausstellung unter anderem zu Finlay.

Ab 21 Uhr wird im Park das Umfeld der Kunstwerke illuminiert, für das Licht sorgt wieder die Firma "Exact Eventtechnik". Zusätzlich sollen diesmal Wege angestrahlt werden, um die Besucher zu den Werken zu leiten. Der Verkehrsverein hofft auf etwas besseres Wetter als im Mai. Auch Musik wird nicht fehlen. "Wir möchten Harry Meschke aus Neuss gewinnen, der mit dem instrument Hang für Sphärenmusik sorgt", sagt Wolff. Beim Hang handelt es sich um ein in der Schweiz erfundenes Instrument mit zwei Halbkugelsegmenten und Klangfeldern auf der oberen Schale. Als Alternative denkt Wolff an Naturmusik von Edvard Grieg.

Quelle: NGZ
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