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Grevenbroich
Verkehrsverein sorgt für ein Kunsterlebnis im Finlay-Park

Grevenbroich. Illumination und Nebelteppich für den Kunstgarten.

Der Verkehrsverein lädt für Samstag, 28. Mai, zu einem Kunsterlebnis der besonderen Art ein. Zum zehnten Todesjahr des schottischen Dichters und Garten-Künstlers Ian Hamilton Finlay bereiten die Mitglieder um Herbert Flöck eine große Abendveranstaltung vor. Finlay hat neun Kunstobjekte in dem nach ihm benannten Park am Schloss hinterlassen.

Der Abend beginnt mit einem Festakt im Haus Hartmann. Da aus Sicherheitsgründen nur maximal 100 Personen in die "gute Stube" der Stadt eingelassen werden dürfen, ist der erste Teil der Feier ausschließlich für geladene Gäste bestimmt. Um 19.30 Uhr bietet das Marcus-Sukiennik-Trio aus Köln anspruchsvolle Jazzmusik, anschließend informiert Wilfried Wolff als Vize-Vorsitzender des Verkehrsvereins über das Grevenbroicher Finlay-Jahr und die damit verbundenen Aktivitäten.

Den Hauptvortrag wird Richard Hüttel halten. Der ehemalige stellvertretende Leiter des Museums der Bildenden Künste in Leipzig spricht zum Thema "Ian Hamilton Finlay: Sein Garten in Grevenbroich und seine Philosophie." Hüttel stellt darin die Bedeutung dieses zur Landesgartenschau 1995 geschaffenen Kunstwaldparks heraus, den es so in ganz Deutschland nicht noch einmal gibt. Im Haus Hartmann ist an diesem Abend eine Ausstellung mit textilen Wandobjekten der Künstlerin Gabriela Drees-Holz zu sehen, die in ihren Werken einen individuellen Bezug zu Finlay herstellt.

Nach Einbruch der Dunkelheit, gegen 21.30 Uhr, beginnt der öffentliche Teil der Veranstaltung. Der Finlay-Park wird dezent illuminiert und teilweise mit einem feinen Nebelteppich versehen, so dass sich der Besucher in einer mystischen Einheit von Kunst und Natur fühlen kann. Dazu wird - aus verborgenen Lautsprechern - Musik des britischen Komponisten Ralph Vaughn Williams erklingen.

Quelle: NGZ
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