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Grevenbroich
Vertrag steht: Jugendhilfeträger übernimmt Ogata-Betreuung

Grevenbroich. Für Grevenbroicher Eltern und Kinder ist das eine wichtige Nachricht: Der Vertrag ist unterzeichnet, alle zehn Offenen Ganztagsgrundschulen in der Stadt sind damit ab kommendem August in der Hand ein und desselben Jugendhilfeträgers. Heißt: Das Unternehmen "maxQ/inab" wird auch die fünf Ogatas in Neukirchen, Kapellen, Hemmerden, Wevelinghoven und in der Südstadt betreiben. Im Dezember hatte der Stadtrat den Zuschlag für die zweite Vergaberunde an "maxQ/inab" erteilt. Nach vier Jahren wird neu ausgeschrieben. Von Julia Hagenacker

Der zur Bfw-Unternehmensgruppe, einem Bildungsdienstleister mit 1700 Beschäftigten und Sitz in Erkrath, gehörende Jugendhilfeträger hat in der Kinderbetreuung in Erkelenz seit neun Jahren Erfahrungen. Im vergangenen Jahr hat er bereits die Offenen Ganztagsschulen an fünf Grundschulen in der Stadtmitte, in Frimmersdorf/Neurath, Elsen, Noithausen und Gustorf übernommen. "Der Name ,maxQ' steht für Qualität", sagt Silvia Marienfeld, Geschäftsstellenleiterin in NRW. Und auf die, betont wiederum Schuldezernent Michael Heesch, wolle die Stadt in Bezug auf die nun aus der Hand gegebene Betreuung auch weiterhin unbedingt achten. "Wenn gespart werden muss, kann nicht alles gleich bleiben, das ist klar, aber die Grundstruktur bleibt", betont Heesch. "Was zum Beispiel die Zeiten und die Ferienbetreuung betrifft, haben wir den Status quo eins zu eins weitergegeben." Veränderungen, sagt der Schuldezernent, werde es aber beim Personal geben müssen. Bedeutet: Dort, wo bislang ein staatlich geprüfter Erzieher - mit Unterstützung weiterer Fachkräfte - eine Gruppe betreut hat, ist der Erzieher künftig für zwei Gruppen zuständig. Ein Großteil des städtischen Personals, sagt Sylvia Ebeling von der OGS-Projektleitung, habe "maxQ/inab" übernehmen können. "Insofern bleiben für die Kinder viele Vertrauenspersonen erhalten."

Die Ausgliederung der Ogata-Betreuung ist Teil des bis 2024 terminierten Sanierungspaketes der Stadt. Mit dem Ablauf, heißt es, seien bislang beide Seiten sehr zufrieden. Nach den Osterferien soll es eine erste schriftliche Befragung von Eltern und Kindern aus der ersten OGS-Übertragung im vergangenen Jahr geben.

Quelle: NGZ
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