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Grevenbroich
Verwaltung setzt weiterhin auf nur einen Radarwagen

Grevenbroich. Die Stadtverwaltung hält zurzeit die Anschaffung eines zweiten Radarwagens für nicht sinnvoll. Das wurde im Bauausschuss deutlich. Christoph Welskop, Sachkundiger Bürger für "Die Linke", hatte wegen vieler zu beobachtender Geschwindigkeitsüberschreitungen diese Anschaffung angeregt. Der vorhandene Radarwagen wird, wie Stadtsprecher Robert Jordan erläutert, montags bis samstags von zwei Kollegen abwechselnd von 6 bis 21.30 Uhr betrieben. Er ist auch eine Einnahmequelle: 2016 seien 12.006 schriftliche Verwarnungen und 391 Bußgeldbescheide mit einer Gesamtsumme von knapp 318.000 Euro erteilt worden. Nicht zuletzt wegen des Personaleinsatzes hält die Verwaltung einen weiteren Radarwagen "nicht für angezeigt".

Doch der Personalbedarf könnte sich ändern. Vermutlich seien in naher Zukunft neue - laserbasierte - Systeme einsetzbar, die ein autonomes Blitzen, ähnlich einer fest installierten Radaranlage, ermöglichen. Mitarbeiter müssten nur noch für den Auf- und Abbau eingesetzt werden, nicht aber für die dauerhafte Begleitung der Messung. Die Verwaltung werde den Trend wegen einer möglichen Umrüstung beobachten.

(cso-)
 
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