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Grevenbroich
Volles Haus beim Gourmettreff

Grevenbroich. Zum dritten und in dieser Konstellation letzten Mal fand der Gourmettreff im Autohaus Kohl statt. 250 Besucher freuten sich über Kulinarika und Klatsch. Von Valeska von Dolega

Die Mischung macht den Erfolg. Zwischen Menüs und Probierhappen, feinen Weinen und ordentlich Gezapften blieb Zeit für Gespräch und Genuss. Folgerichtig war auch in seiner dritten Ausgabe der Gourmettreff ein Erfolg. "Ich habe den ganzen Tag gehungert, um hier von allem probieren zu können", erklärte Silke Schirmer ihre Strategie.

Etwa 20.000 Teile vom Dessertlöffel bis zum Mikrofon wurden im Vorfeld bewegt, um aus einem Autohaus für einen Abend einen Marktplatz der Köstlichkeiten zu machen. Schmorochse mit Trüffelpüree gab es, aber auch ungewöhnliche Suppen aus Curry-Ingwer-Ananas, Mundhappen wie Frikadellen und "allein für die verschiedenen Nachtische lohnt der Besuch!", sprach Brigitte Willmann der umfassenden Pâtisserie ein "dickes Kompliment" aus. Dass das Verderben süß ist, wissen alle Ernährungsbewussten. "Aber wer kann bei diesen Träumen denn widerstehen?", sagte Brigitte Willmann über die zarten Leckereien aus Pannacotta oder Tiramisu, als grüne Apfelcréme mit weißer Schokolade oder einfachem Erdbeerschaum von Sarabella Colletto aus Wevelinghoven.

"250 Karten gab es und wir sind ausverkauft", freute sich Organisator Marc Pesch über das volle Haus. Mehr ginge nicht, schließlich müsse zwischen den einzelnen Ständen der Caterer und Köche - in diesem Jahr verköstigten elf Gastronomen die Besucher - noch Platz zum Flanieren sowie die Stehtische bleiben. Als "Riesenakt" beschrieb der Veranstalter die Arbeit im Vorfeld, "seit Dezember versuchen wir, die passenden Gastronomen fürs Event zu finden." Letztlich lief alles wie am Schnürchen: Nicole Kempermann und Victor Gonzalez sorgten als "Cat" für atmosphärische Hintergrundmusik, die Gäste feierten sich, genossen den Wein sowie das gute Essen. Nur die Zukunft der Veranstaltung ist ungewiss: Der Autohändler Kohl zieht im 2. Quartal 2018 nach Jüchen. Wer Nachfolger an der Industriestraße ist, darüber gibt die Eigentümerfamilie bislang keine Auskunft. "In dieser Konstellation sind wir heute zum letzten Mal", sagte Marc Pesch.

Quelle: NGZ
 
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