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Grevenbroich
Weihnachtsmarkt mit 20 Buden eröffnet

Grevenbroich: Weihnachtsmarkt mit 20 Buden eröffnet
Zufrieden: Bürgermeister Klaus Krützen (M.) und die Weihnachtsmarkt-Organisatoren Norbert Lupp (l.) und Robert Jordan. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Bürgermeister Klaus Krützen eröffnete gestern auf dem Marktplatz die vorweihnachtliche Budenstadt, die gleich zu Beginn gut besucht war. Von Carsten Sommerfeld

Zum ersten Mal durfte Klaus Krützen auf den dicken roten Knopf drücken, mit dem die Adventsbeleuchtung in der City offiziell in Betrieb genommen wurde. Zugleich eröffnete der Bürgermeister den Grevenbroicher Weihnachtsmarkt, und er warb kräftig dafür. "Hier gibt es für jeden etwas. Viele fahren in die Großstädte zu Adventsmärkten. Unser Weihnachtsmarkt ist für die Grevenbroicher dagegen ohne lange Bahn- oder Autofahrt zu erreichen. Und es ist ein Ort, wo man viele Bekannte treffen kann", sagte Krützen.

Marktorganisator Norbert Lupp lächelte zufrieden. Der Aufbau ist abgeschlossen, die 20 Buden sind mit neuen LED-Lichterketten ausstaffiert worden, leuchten in noch größerem Glanz. Die Holzhütten gruppieren sich - wie erstmals im Vorjahr - um einen kleinen Platz mit dem Kinderkarussell im Mittelpunkt - "damit haben wir hier ein kleines Dorf geschaffen", erläutert Stadtmarketingbeauftragter Robert Jordan. Zum ersten Mal bei der Eröffnung dabei waren gestern der Nikolaus und Knecht Ruprecht.

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Zuvor hatten bereits viele Kinder von der Grundschule an der Graf-Kessel-Straße und dem Kindergarten am Hartmannweg den großen Weihnachtsbaum geschmückt, dazu hatte der Marinezug "Klabautermann" eingeladen. Danach begannen die Besucher, die Stände zu erkunden. "Es ist schön, dass es in Grevenbroich einen Weihnachtsmarkt gibt", sagt Alissa Leonhard (33), die mit Alexander (2) und Catharina (vier Monate) zur Eröffnung gekommen war. "Der Markt ist nett und überschaubar", lobt sie.

Das Angebot an den Buden reicht von Stoffbären mit langen Mützen und Lichterhäuschen am Stand von Willi Bähr bis zu Schmuck bei Marion Rekließ aus Castrop-Rauxel. Der Grevenbroicher Weihnachtsmarkt hat sich auch anderenorts im Ruhrgebiet herumgesprochen. Zum zweiten Mal ist Ursula Settnik aus Bochum mit einem eigenen, liebevoll dekorierten Stand vertreten. Waschlappen mit Katzengesicht und -ohren bietet sie an, Mini-Wärmekissen in Eulenform und vieles mehr. Etliches ist selbstgestickt. "Oft arbeite ich nachts, wenn ich nicht schlafen kann." Als "freundlich und aufgeschlossen, cool" bezeichnet sie die Marktbesucher in Grevenbroich, und auch für die anderen Aussteller hat sie Lob parat. "Sie sind sehr hilfsbereit."

Erzeugnisse aus Honig - vom Honigwein bis zur Kerze - präsentiert Rosemarie Holtappels-Gießen, daneben liegen Tüten voller Kräuterbonbons. "Hier kenne ich viele Menschen, und der Weg ist für mich nicht weit", erklärt die Schaustellerin aus Noithausen.

Mit Bürgermeister Klaus Krützen gibt es übrigens an Nikolaus, 6. Dezember, ein Wiedersehen. Er versteigert ab 13 Uhr auf der Bühne hübsch verzierte Lebkuchenhäuser, Kinder der vom Jugendhilfeträger inab/maxQ betriebenen fünf Offenen Ganztagsgrundschulen fertigen mit großem Eifer die Naschwerke, schließlich ist der Erlös für einen guten Zweck bestimmt: Davon werden Würfelspiele für Flüchtlingskinder in Grevenbroich beschafft.

Quelle: NGZ
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