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Grevenbroich
Weiter Diskussion um neue Tempo-30-Zonen

Grevenbroich. Die neuen Tempo-30-Bereiche auf Hauptstraßen und die aktuellen Änderungen erregen weiter die Gemüter. Mit einem Dringlichkeitsbeschluss hatte der Rat am Donnerstagabend auf Vorschlag von Bürgermeister Klaus Krützen den Weg für mehrere Korrekturen bei den gerade erst eingerichteten 30-Bereichen auf Linden- und Rheydter Straße sowie an der Adresse Auf der Schanze vor Schulen, Kitas und Heimen einstimmig beschlossen. Die ursprünglich ausgewiesenen Tempo-Bereiche lagen teils nicht dort, wo etwa Passanten geschützt werden müssten - etwa in der Unterführung Auf der Schanze am Erasmus-Gymnasium, die Fußgänger gar nicht nutzen dürfen.

Und das sei vor der Einführung des Tempo 30 an dieser Stelle nicht klar gewesen, fragt ein NGZ-Leser, Warum werde nicht vorher nachgedacht, bevor man in blinden Aktionismus verfalle? Eine andere Zuschrift weist auf Tempo-Kontrollen an der Oststraße in Wevelinghoven spätabends hin, wenn Kinder, die geschützt werden sollen, längst im Bett lägen. Kritik gibt es ebenso an den nachträglichen Änderungen: Es sei schade, dass ein Bürgermeister einknicke, wenn Autofahrer gegen Tempo 30 vor einer Kindertagesstätte aufbegehren würden, erklärt ein Leser.

Die Sicherheit der Kinder müsse im Vordergrund stehen. Ein weiterer Leser verweist auf eine Empfehlung des EU-Parlaments, nach der Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb von geschlossenen Ortschaften eingeführt werden sollte. Damit würden Unfallgefahr und Lärm geringer. Auch in der Ratssitzung blieb die vom Bürgermeister vorgeschlagene Modifizierung der Tempo-30-Zonen nicht unkommentiert. Die Verkehrsschilder dürften nicht so klein wie an der Erkensstraße sein.

Und das Tempo-Limit solle ab 7 Uhr gelten: "Um acht sind die Kinder bereits in der Schule", sagte Christoph Schiffer (CDU).

Quelle: NGZ
 
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