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Grevenbroich
Weiterer Leerstand in der Innenstadt

Grevenbroich. Bewegung an der Kölner Straße: Nanu-Nana schließt, die Eröffnung eines Modegeschäfts steht bevor. Von Valeska von Dolega

Der Countdown läuft, in einer Woche, am 10. Januar, schließt "Nanu-Nana". Das Geschäft befand sich seit Januar 2013 an der Kölner Straße 27. Damals gab es den Geschenkartikelanbieter gleich doppelt in der Stadt, nämlich auch noch auf 200 Quadratmetern im Erdgeschoss des Einkaufszentrums Montanushof.

Die Dependance im "Monti" wurde im Herbst 2014 aufgegeben, um ausschließlich an der Kölner Straße aktiv zu sein. Die Schließung jetzt bedeutet das endgültige Aus in Grevenbroich. Auf Nachfrage unserer Redaktion war die Geschäftsleitung zu keiner Stellungnahme bereit. In sozialen Netzwerken wird das Ende des 1972 gegründeten Unternehmens bereits heftig debattiert. Die Kommentare reichen von "Wie schade, da fand ich immer etwas" bis "Resterampen haben wir genug". Spekuliert wird über eine mögliche Nachfolge, die Vorschlagsliste reicht von "Kommt eine Bäckerei rein" - bis hin zum Wettbüro, denn "davon gibt es ja noch nicht genug", wie sarkastisch kommentiert wird.

Nicht nur Leerstand zeichnet die Innenstadt entlang der Kölner Straße aus. Demnächst gibt es einen Neuzugang an der Nummer 58a: Vor zwei Jahren hatte Paul Peter Schläger sein traditionsreiches Geschäft "Samen Schläger", einen renommierten Grevenbroicher Familienbetrieb, den er in dritter Generation führte, aufgegeben. Dort zieht nun "Sisi" ein: Mode, Schuhe, Accessoires und mehr sollen verkauft werden. Die Eröffnung ist für Mitte Januar vorgesehen.

Eine weitere Neueröffnung ist am Haupteingang des Montanushofs vorgesehen. Innerhalb des ersten Quartals 2018 soll die amerikanische Sandwich-Kette Subway in die ehemalige, rund 100 Quadratmeter große Debitel-Filiale einziehen.

Quelle: NGZ
 
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