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Grevenbroich
Willi Steinfort ist angekommen

Grevenbroich: Willi Steinfort ist angekommen
Am Wochenende begrüßten Hans -Jürgen Ziegenhagen, Winfried Auel, Ulrich Filler (v.l.) sowie Dr. Hans-Willi Winden (2.v.r.) und Franz-Josef Freericks (r.) Willi Steinfort als neuen leitenden Pfarrer des Pfarrverbandes Elsbach/Erft. FOTO: H. Jazyk
Grevenbroich. Der neue leitende Pfarrer des Pfarrverbandes Elsbach/Erft ist am Wochenende feierlich in sein Amt eingeführt worden. In den kommenden Tagen will er neue Kontakte knöpfen und sich dann großen Aufgaben widmen. Von Lina Wöhl

Grevenbroich Die knapp 16 000 Katholiken des Grevenbroicher Pfarrverbandes Elsbach/Erft haben einen neuen leitenden Pfarrer: Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Begrüßungsfeierlichkeiten für Pfarrer Willi Steinfort.

Der 48-jährige Düsseldorfer ist nun für die Pfarreien St. Peter und Paul Stadtmitte, St. Stephanus Elsen, St. Mariä Himmelfahrt Gustorf, St. Georg Elfgen und St. Mariä Geburt Noithausen verantwortlich. Am Freitagabend starteten die Feierlichkeiten mit einer Gebetsstunde im Gustorfer "Erftdom".

Am Samstagnachmittag stand dann die offizielle Einführung auf dem Programm: Während einer Vesper in der Innenstadtkirche St. Peter und Paul verlas Dechant Monsignore Franz Josef Freericks die vom Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner unterzeichnete Ernennungsurkunde.

Am Sonntag endete dann der Begrüßungs-Marathon für Willi Steinfort. Auf ein feierliches Hochamt in der Elsener Stephanus-Kirche folgte ein Pfarrfest, bei dem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt stand.

Willi Steinfort wurde 1960 in Düsseldorf geboren und wuchs dort auf. Zum Theologiestudium ging er zunächst für ein Jahr nach Bonn, bevor er sein Studium in Rom fortsetzte. 1987 kehrte er nach Deutschland zurück und war zunächst Kaplan in Solingen-Ohligs, dann in Bergisch Gladbach.

Nach einigen Jahren in Oberlahr im Westerwald kam Steinfort 1998 nach Düsseldorf-Gerresheim. Dort war er zehn Jahre lang Pfarrer in den Gemeinden St. Katharina und St. Reinold. Nach Grevenbroich verschlug es Steinfort aus freundschaftlichen Gründen: "Ulrich Filler, der hier seit vier Jahren Kaplan und inzwischen Pfarrvikar ist, und ich sind seit langem befreundet und möchten gemeinsam in diesem Pfarrverband arbeiten."

Außerdem gehört Monsignore Winfried Auel ebenfalls als Pfarrvikar zum Seelsorgeteam, genauso wie die Diakone Dr. Hans Willi Winden und Albert Striet. Schwester Maria Cieslik ist Pastoral-, Andrea Tigges Gemeindereferentin.

Seit vergangener Woche wohnt der Nachfolger von Oberpfarrer Wolfgang Rick in Grevenbroich. Die große Aufgabe für die nächste Zeit sei klar definiert, so Steinfort: "Wir müssen fünf Pfarreien zu einer Einheit im Seelsorgebereich zusammenführen. Ich bringe da kein fertiges Konzept mit, sondern möchte das gemeinsam mit den Gremien und Aktiven der Gemeinden überlegen."

Die erste Zeit solle erst einmal vom gegenseitigen Kennenlernen geprägt sein: "Zunächst möchte ich auf die Menschen im Pfarrverband zugehen. Dann erst werden Entscheidungen getroffen", sagt Steinfort. Er unterstreicht: "Manche Änderungen werden unvermeidbar sein. Es wird keinen Weg zurück zur Einzelbetreuung der jeweiligen Gemeinden geben. Mir ist aber wichtig, dass wir hier gemeinsam agieren."

Auch für ihn selbst sei die Aufgabe eine Herausforderung: "Bislang war ich für zwei Gemeinden verantwortlich, jetzt sind es fünf. Ich sehe es so: Eine Mutter kann zwei Kinder problemlos an die Hand nehmen, bei fünf Kindern braucht sie jedoch ein anderes Konzept", so Steinfort.

"Ich hoffe auf ein Miteinander im Pfarrverband und darauf, dass die Aktiven sich und ihre Ideen einbringen."

Quelle: NGZ
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