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Grevenbroich
"X-Factor" schaukelt 25 Meter hoch

Grevenbroich: "X-Factor" schaukelt 25 Meter hoch
Präsident Günter Piel (r.) , sein Vize Marcus Odenthal (l.) und Vorstandsmitglied Alexander Klömpges auf der Kirmesplatz-Attraktion "X-Factor". FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Etwa 100 Schausteller bewerben sich jährlich für die Wevelinghovener Kirmes. Von Wiljo Piel

Morgen um 14 Uhr geht es rund, dann wird der Kirmesplatz eröffnet. 27 Schausteller sorgen für einen abwechslungsreichen Rummel. Wie jedes Jahr, haben sich die Schützen auch diesmal wieder erfolgreich um eine Großattraktion gekümmert: Der "X-Factor" soll für reichlich Thrill zwischen Zelt und Pommesbude sorgen.

"Das Fahrgeschäft kann sich sehen lassen", sagt Präsident Günter Piel mit Blick auf die 25 Meter hohe Schaukel, die in luftiger Höhe pendelt. Bis zu 16 Personen können gleichzeitig Platz auf dem Fahrgeschäft nehmen, das erstmals in der Gartenstadt präsentiert wird. Ganz in der Nähe: die Raupe "Rock Express" und ein großer Auto-Scooter namens "Beach Bumper". Letzterer ist ein Muss auf der Kirmes: "Selbstfahrer sind immer noch der Renner bei den Besuchern - also unverzichtbar", sagt Vorstandsmitglied Alexander Klömpges. Aus diesem Grund wurde auch gleich ein zweiter, kleinerer Scooter für das jüngere Publikum verpflichtet.

Was das Schausteller-Interesse an Wevelinghoven betrifft, kann sich der Bürgerschützenverein nicht beklagen. "Jährlich haben wir etwa 100 Bewerbungen, aus denen wir aussuchen können", sagt Vizepräsident Marcus Odenthal. Die Vorteile des Kirmesplatzes: Er liegt mitten im Zentrum und wird gut frequentiert.

Hochoffiziell eröffnet wird der Platz morgen um 15 Uhr. Dann wird das 26 Jungs starke Edelknabenkorps die Fahrgeschäfte testen und einen Bummel über den Rummel unternehmen. Am Abend ziehen die Schützen acht Großfackeln durch die Gartenstadt - und damit ist zurzeit ein Limit erreicht. "Wir haben mehr Züge, die eine Großfackel bauen möchten, doch leider fehlen uns dafür die Bauplätze", beklagt Günter Piel. Gegen 22 Uhr startet im Zelt eine Fete: "Just is", die Hausband von Borussia Mönchengladbach, spielt bis kurz vor zwei. Der Eintritt kostet acht Euro.

Höhepunkt am Sonntag ist der Festumzug mit Königsparade, an dem sich etwa 1460 Aktive beteiligen werden - darunter Tambourkorps und Musikzüge in insgesamt neun Marschblöcken. Um 14.30 Uhr geht es los. Worauf sich Autofahrer einstellen sollten: Damit Rettungswege freigehalten werden können, wurde auf der Oststraße - aus Richtung Rhenania- bis zur Zehntstraße - eine Einbahnregelung eingeführt.

Quelle: NGZ
 
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