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Grevenbroich
Zwei Schützen zu Rittern geschlagen

Grevenbroich. Wolfgang Kuck und Robert Hoppe in Eidbruderschaft aufgenommen.

Per Ritterschlag sind Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck aus Rommerskirchen und der stellvertretende Diözesanbundesmeister Robert Hoppe aus Grevenbroich - beide bereits Ritter in der Ritterschaft des Heiligen Sebastian in Europa - jetzt in die Eidbruderschaft vom Roten Löwen von Limburg aufgenommen worden. Und das ist eine hohe Ehre. Um die Aufnahme kann sich nämlich niemand bewerben. Die neuen Mitbrüder müssen von zwei Paten vorgeschlagen werden. Über das Ja oder Nein entscheidet dann die deutsche Komturei als selbstständiges Mitglied des Mutterordens "Edele Eed-Broederschap van de Souvereine Orde van de Leeuw van Limburg en de Heilige Sebastianus" (Edle Eid-Bruderschaft vom Souveränen Orden des Roten Löwen von Limburg und des Heiligen Sebastian). Der Orden unterstützt mit finanziellen Mitteln soziale Einrichtungen. Alle Mitbrüder verpflichten sich, sich für Menschen in Not und schwierigen Lebenssituationen, für Völkerverständigung und Frieden, für Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit einzusetzen. "Zu dieser Gemeinschaft gehören zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes", sagt Wolfgang Kuck. "Wir sehen hier auch die Möglichkeit, den Bruderschaftsgedanken auszuweiten und in unserer großen Schützenfamilie einzubringen."

Immer am vierten Fastensonntag im Jahr wird in der Kapitelkirche in St. Sebastian bei Koblenz ein festlicher Gottesdienst der Ordensmitglieder mit ihren Angehörigen und Freunden gefeiert. Während dieses Gottesdienstes werden neue Mitbrüder in die Gemeinschaft investiert - zu der jetzt auch Wolfgang Kuck und Robert Hoppe gehören. Die festliche Zeremonie am vergangenen Sonntag, sagen beide, war "ein einmaliges Erlebnis und vermittelte durchaus Gänsehautgefühl".

Quelle: NGZ
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