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Bittere Pille für den Handel

In den vergangenen zehn Jahren sind in der Nachbarschaft Haans rund 75.000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche entstanden. Das sagt ITG-Geschäftsführer Horst Jütte, der die Lage des Wettbewerbs in der Region naturgemäß gut im Blick hat. In vielen anderen Städten wurden in der Zwischenzeit Einkaufszentren gebaut. Haan hingegen hat diese Entwicklung verpasst. Zugleich - oder vielleicht gerade deswegen - schrumpft der Handel: 2005 hat die Branche rund 228 Millionen Euro Umsatz in Haan erwirtschaftet. 2015 sind diese Umsätze auf 191 Millionen geschrumpft. Für den Handel ist daher die Nachricht des ITG-Rückzugs bitter. Haans Mitte braucht eine Aufwertung. Die Sicherung des Vorkaufsrechts ist ein erster wichtiger Schritt.

alexandra.ruettgen@rheinische-post.de

Quelle: RP
 
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