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Haan
Bohlebots-Team verpasst nur knapp das Ticket zur WM

Haan. Technische Probleme warfen die Haaner Gymnasiasten bei den German Open zurück.

Hunderte Stunden Arbeit hatten die Bohlebots, das Haaner Schüler-Roboter Team, in die Vorbereitung für die German Open investiert. Doch bei den Titelkämpfen hatten die Haaner mit technischen Problemen zu kämpfen. Das eine Team hatte einen Kabelbruch, das zweite defekte Sensoren und das dritte ein kaputtes Zahnrad.

Selbst das Favoritenteam, die Westdeutschen Meister, hatte unglaubliches Pech. Im gesamten Wettbewerb verloren sie nur zwei Spiele. "Wir haben nur gegen die Teams verloren, die nachher Deutscher Meister und Deutscher Vizemeister geworden sind", erklärt Daniel Wilhelm, Benjamin Brose ergänzt: "Wären die Teams in der anderen Vorgruppe gewesen, wären wir erst im Finale auf sie gestoßen und hätten locker Dritte oder gar Zweite werden können." So gelang aber bereits der Einzug ins Halbfinale nicht. Der Westdeutsche Meister musste sich am Ende mit Rang fünf zufrieden geben. Coach Roland Stiebel relativiert: "Wir sind das erste Mal in der Königsklasse angetreten und konnten auf Anhieb ganz oben mitspielen. Das alleine ist schon ein großartiges Ergebnis". Lea Voigt aus dem Team ist trotzdem enttäuscht: "mit dem vierten Platz hätten wir uns für die Weltmeisterschaft qualifiziert."

Die anderen Haaner Teams konnten sich nach den Reparaturen wieder gut bis ins Mittelfeld vorarbeiten und die Plätze 5 und 8 in der Königsklasse "2vs2" und die Plätze 5,7 und 9 in der Mittelklasse "1vs1" erzielen.

Die Robotersaison ist für dieses Schuljahr beendet. Die Bohlebots bedanken sich bei allen Sponsoren. Insbesondere die Bohle AG, Wendling Elektronik und die KUSS Stiftung der Sparkasse haben dafür gesorgt, dass Haan deutschlandweit bei technik-begeisterten Jugendlichen als eine der Hochburgen für erstklassige Robotertechnik gilt.

(-dts)
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