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Haan
Es gibt mehr Zauneidechsen in der Grube 7

Haan. Die Zauneidechsen in Grube 7 fühlen sich wohl, haben sich vermehrt und ausgebreitet. Das berichtete Tim Stark beim letzten Arbeitseinsatz dieses Jahres der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt Haan in dem Naturschutzgebiet.

Der Student an der Universität Bochum stellt dort demnächst im Kolloquium der Uni seine Arbeit "Monitoring einer umgesiedelten Population der Zauneidechse (Lacerta agilis) im NSG Grube 7" vor. Die Zauneidechsen stammen vom Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Wuppertal-Vohwinkel. Nebenbei überprüften Stark und sein Betreuer Guido Weber vom Büro Weluga Umweltplanung die Pflegemaßnahmen und gaben Tipps für die zuküftige Entwicklung der Lebensräume.

Die Freiwilligen der AGNU kletterten wie die Gemsen in den den Felswänden von Grube 7 herum, um schattenwerfende Gehölze zu entfernen. Das galt auch für die Hangfüße. Die Kleinbiotope sollen sich so auch in Zukunft rasch erwärmen können. Wie schnell das geht, zeigten die über der Pflegefläche kreisenden Bussarde an, die den warmen Aufwind über den Felsenhängen für Flugübungen nutzten. Die Steinhänge, der Halbtrockenrasen und die Obstwiesen sollen künftig durch Korridore zu einem Biotopkomplex verbinden werden. Die Haaner Naturschützer sind froh, dass es bei ihren Einsätzen in diesem Jahr keinen Unfall gab. Der nächste Pflegetermin in Grube 7 steht auch schon fest: Samstag, 23. Januar.

(cis)
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