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Haan
Haan darf nun auch offiziell "Gartenstadt" heißen

Haan. In absehbarer Zeit werden Ortseingangsschilder mit dem Zusatz "Gartenstadt" auswärtige Gäste an den Stadtgrenzen Haans begrüßen: Bei sieben Enthaltungen von WLH und GAL sprach sich der Rat mit 30 Ja-Stimmen für einen Antrag der CDU aus, der Kommune künftig auch offiziell den Beinamen "Gartenstadt" zu geben. Teilnehmer eines Workshops sollen zudem den Begriff mit Leben füllen.

Seit 2011 dürfen Städte und Gemeinden in NRW eine charakteristische Bezeichnung auf ihren Ortsschildern aufführen. So nennt sich Erkrath beispielsweise "Fundort des Neandertalers", Solingen ist die "Klingenstadt". Der Vorschlag der CDU war intensiv diskutiert und in Ausschüssen zunächst sogar abgelehnt worden. "Das ist natürlich ein Marketinginstrument, aber nicht nur das", begründete Harald Giebels jetzt noch einmal den Vorstoß der Christdemokraten. Dazu Meike Lukat (WLH): "Dass wir uns enthalten, heißt nicht, dass wir nicht die Gartenstadt wollen. Aber nur ein Workshop ist uns zu wenig." Sie forderte intensiveres und nachhaltigeres Engagement und verwies auf einen Maßnahmenkatalog des Jahres 2009, für den Haaner Bürger bereits schon einmal Ideen zum Thema Gartenstadt gesammelt hatten. Es sei bedauerlich, dass diese Maßnahmen, die Bürger festgelegt haben, kaum umgesetzt wurden.

Für die Neuanfertigung der Ortsschilder werden nach Einschätzung der Stadt rund 3000 Euro Materialkosten anfallen. Der Betriebshof hat außerdem ermittelt, dass zwei Drittel der circa 40 Schilder aufgrund von Verschleiß und nachlassender Reflektoreigenschaft ohnehin zu erneuern wären.

(arue)
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