| 00.00 Uhr

Haan
Haaner Bestatterin schaut sich bei amerikanischen Kollegen um

Haan: Haaner Bestatterin schaut sich bei amerikanischen Kollegen um
Maike Piepenstock aus Haan genießt den Ausblick bei Sonnenaufgang von der Brooklyn Bridge auf die Skyline von New York. FOTO: privat
Haan. Die Haanerin Maike Piepenstock ist eine von 75 jungen Berufstätigen, die über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des amerikanischen Kongresses ein einjähriges Stipendium in den USA bekommen haben. "Seit etwas über vier Monaten bin ich schon in den USA und ich muss sagen: es gefällt mir hier sehr!", berichtete Piepenstock der CDU-Bundestagsabgeordneten Michaela Noll.

Nachdem Piepenstock mit den anderen jungen Berufstätigen in den USA ankam, ging es zuerst für ein dreitägiges Seminar im Department of State nach New York City. "In der Stadt, die niemals schläft, bin ich früh morgens aufgestanden, um den Sonnenaufgang von der Brooklyn Bridge aus zu beobachten - eines der schönsten Erlebnisse bisher!", schwärmte Piepenstock. Nach dem Seminar wurden die Deutschen auf ihre Gastfamilienaufgeteilt. "Für mich ging es in die kleine Stadt Avon Lake in Ohio", sagte die Haanerin, die im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft absolvierte. "Das Haus, in dem ich mit meinen Gasteltern Jim und Cindy wohne, liegt nur zehn Gehminuten vom Eriesee entfernt". Dass die Familie mitten in der Natur liegt, gefällt Maike: "Hier kann ich die Rehe beobachten, die unsere Blumen im Vorgarten auffressen oder auf die Veranda kommen, um die Überreste der Halloween-Kürbisse zu fressen". Ein Highlight war für die Haanerin das Thanksgiving-Fest im großen Kreis der Gastfamilie. "Am nächsten Tag, dem 'Black Friday', ging es shoppen: wir haben einen Weihnachtsbaum gekauft und ihn schon aufgestellt".

Ab dem 4. Januar taucht Piepenstock dann in das amerikanische Arbeitsleben ein: In der Nachbarstadt Cleveland wird sie bei einem Bestatter arbeiten. "Ich freue mich schon auf die neuen Aufgaben und die, wie ich bereits in meinem Vorstellungsgespräch feststellen musste, großen Unterschiede in der Bestattungskultur", so Piepenstock. Heimweh kennt die Haanerin nicht; nur deutsches Krustenbrot vermisst sie.

"Es ist erfrischend zu erleben, mit welcher Freude die jungen Menschen in die USA gehen. Wenn dann noch das persönliche Umfeld passt und es in den Gastfamilien gut läuft, bin auch ich zufrieden", freut sich Michaela Noll.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Haan: Haaner Bestatterin schaut sich bei amerikanischen Kollegen um


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.